Wirtschaft mit Wirkung – wenn Erfolg Verantwortung übernimmt
Shownotes
Der Netzwerkabend bei Schmolck in Emmendingen stellte die Frage in den Mittelpunkt, welche Verantwortung Unternehmen über den wirtschaftlichen Erfolg hinaus tragen – für ihre Mitarbeitenden, für die Menschen in der Region und für die Gesellschaft insgesamt.
Nach der Podiumsdiskussion wurden drei Perspektiven eingefangen, die zeigen, wie unterschiedlich und zugleich konkret „Wirtschaft mit Wirkung“ aussehen kann: durch Engagement, Haltung, vorhandene Ressourcen, Netzwerke und die Bereitschaft, direkt vor Ort hinzuschauen, wo Unterstützung gebraucht wird.
Alexandra Ege, geschäftsführende Gesellschafterin der Alexander Bürkle Gruppe und engagiert bei Wir helfen Kindern e.V., macht deutlich, dass unternehmerische Verantwortung und gesellschaftliches Engagement für sie Hand in Hand gehen. Wer der Region etwas Gutes tut, stärkt auch das Umfeld, in dem Unternehmen selbst erfolgreich sein können. Besonders wichtig ist ihr der regionale Bezug: Unterstützung wird greifbar, wenn sie direkt Kindern und Familien vor Ort zugutekommt. Ihr Impuls: Engagement muss nicht riesig beginnen – oft reicht es, vor die eigene Haustür zu schauen und zu fragen, wo Hilfe gebraucht wird.
Pascal Schmolck bringt als Gastgeber und regional verwurzelter Unternehmer den praktischen Blick ein. Für ihn kann ein starkes Unternehmen nur so stark sein wie die Region, in der es lebt und wirkt. Gesellschaftliche Verantwortung bedeutet für ihn nicht automatisch, Geld zu spenden – manchmal helfen vorhandene Mittel viel konkreter: ein Fahrzeug, Arbeitskraft, Know-how, Kontakte oder der Blick auf die eigenen Mitarbeitenden und deren ehrenamtliches Engagement.
Jens Hupperich von der Volksbank Freiburg erweitert den Blick um Haltung, Bildung, Integration und Chancengleichheit. Als Genossenschaftsbank sieht er regionale Verantwortung als Teil der eigenen DNA: Wenn es der Region langfristig nicht gut geht, kann auch ein Unternehmen oder eine Bank dort nicht nachhaltig erfolgreich sein.
Am Ende bleibt die Quintessenz des Abends: Wirkung entsteht, wenn Menschen miteinander sprechen, Erfahrungen teilen und aus ersten Gedanken gemeinsame Ideen werden lassen.
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00:00:00: Willkommen zu einer neuen Folge von Region im Blick und Tour.
00:00:04: Ja, dieses Mal blicken wir zurück auf den mittlerweile vierzehnten Netzwergabend vom Blickpunkt starkes Netzwerk.
00:00:11: am vergangenen Donnerstag, den achten Oktober nämlich waren wir zu Gast bei Schmolk in Emmendingen.
00:00:17: ja und der Abendstand unter einem Thema das eigentlich jedes Unternehmen irgendwie betrifft egal ob groß oder klein Nämlich mit dem Thema Wirtschaft Mit Wirkung Unternehmen zwischen Erfolg und Verantwortung.
00:00:28: denn natürlich klar geht in Unternehmen um wirtschaftlichen Erfolg, aber es geht eben auch um die Frage was passiert eigentlich darüber hinaus.
00:00:36: Also welche Verantwortung tragen Unternehmen für ihre Mitarbeiter natürlich?
00:00:41: Für die Menschen in ihrer Region und vielleicht auch für die Gesellschaft insgesamt?
00:00:45: Genau darüber wurde an diesem Abend auf dem Podium gesprochen mit unterschiedlichen Blickwinkeln, persönlichen Erfahrungen und ganz konkreten Beispielen aus der Praxis.
00:00:55: Und wie immer bei Regionen Blick und Tour wollten wir nach dem offiziellen Teil noch ein bisschen genauer hinhören.
00:01:00: Wir wollten wissen, was bleibt eigentlich von so einem Abendhängen?
00:01:04: Welche Gedanken nehmen denn die Podiumsgäste selbst nach diesem Abend mit?
00:01:08: und wie kann auch gesellschaftliche Verantwortung eigentlich ganz praktisch aussehen in unserer Aller?
00:01:13: Alltag.
00:01:14: Dazu habe ich im Anschluss eben mit drei Gästen gesprochen, einmal mit Alexandra Ege, mit unserem Gastgeber Pascal Schmolk und Jens Huberich.
00:01:23: Drei unterschiedliche Perspektiven aber so viel sei schon verraten an der Stelle – bei einigen Punkten waren sie sich dann doch erstaunlich einig!
00:01:32: Ja und den Anfang, denen macht jetzt Alexandra Ege.
00:01:35: Sie ist Geschäftsführende Gesellschafterin der Alexander-Bürkle-Gruppe und sie engagiert sich darüber hinaus für WirHelfenKindern e.V.. Und damit bringt sie eben genau diese beiden Seiten zusammen um die es auch an diesem Abend ging unternehmerische Verantwortung auf der einen Seite und auf der anderen ganz klar gesellschaftliches Engagement.
00:01:53: Im Gespräch geht es darum warum sich eben beide Welten aus ihrer Sicht überhaupt gar nicht ausschließen nämlich ganz im Gegenteil.
00:02:00: wer die eigene Region stärkt, das sagt sie auch, stärkt am Ende auch das Umfeld in dem Unternehmen selbst erfolgreich sein können.
00:02:07: Und Alexandra macht auch deutlich, Engagement muss eben gar nicht immer mit einem riesigen Projekt anfangen.
00:02:14: Manchmal reicht es schon direkt vor die eigene Haustür zu schauen und einfach mal zu fragen wo wird eigentlich gerade Unterstützung gebraucht?
00:02:20: Was können wir vielleicht ganz konkret dazu beitragen?
00:02:24: Damit würde ich sagen hören wir doch mal rein.
00:02:25: hier kommt der Statement von Alexandra Ege.
00:02:28: Ich glaube ganz wichtig ist, dass Wirtschaft mit Wirkung auch bedeutet.
00:02:33: Dass man über diesen wirtschaftlichen Beitrag hinaus sind stiftet und einen Nutzen schafft und vor allem für die Region tatsächlich etwas Gutes tut.
00:02:40: Du bist ja auf beiden Seiten irgendwie auch mit Verantwortung unterwegs.
00:02:44: Wir helfen Kinder
00:02:44: e.V.,
00:02:45: was würdest du sagen jetzt aus deiner Sicht?
00:02:47: Aus deiner Erfahrung bisher wie gut lassen sich eben genau diese beiden Welten auch miteinander verbinden.
00:02:52: also es ist ein riesen Spakat wo du sagst poh das muss man schon wollen oder was denn so?
00:02:57: deine Erfahrungen?
00:02:57: ich
00:02:57: Ich finde tatsächlich, dass sie sich ganz einfach miteinander verbinden lassen und sich auch überhaupt nicht ausschließen sondern ihr Hand in Hand miteinander gehen.
00:03:05: Wenn wir Gutes für die Region tun als Unternehmen stärken wir damit die Region und dann wiederum geht es uns als Unternehmen auch gut Andersrum, also eigentlich profitieren nur alle Seiten davon.
00:03:16: Ja es ist eigentlich ein Win-win.
00:03:17: muss man schon sagen wir beide seien einmal auch Sichtbarkeit das ist ja ganz klar was er auch sein darf und gleichzeitig etwas Gutes zu tun.
00:03:23: ich glaube da haben wir einen win-win auf beiden Seinen.
00:03:25: Man redet ja oft von dem Thema wirtschaftliche Erfolge gemessen an Zahlen Datenfakten.
00:03:29: jetzt haben wir ja gerade schon besprochen mit zum Beispiel wir helfen Kinder eV Es ist ja noch mal eine ganz andere Art von Erfolg.
00:03:34: wie würdest du diesen Erfolg für dich beschreiben?
00:03:37: Wer
00:03:37: zu sagen also klar wirtschaftlicher Erfolg kannst Du immer in Zahlen Daten Fakten messen auch rational in Unternehmen so gemacht.
00:03:44: Aber gleichzeitig ist es ja total schön, wenn man auch in der Region so ein sichtbarer Nutzen stiften kann.
00:03:49: und beim Verein wir helfen Kindern, das ist halt so schön dass die komplette Unterstützung Kindern und Familien in der Region zugute kommt.
00:03:55: also letztendlich kann man direkt vor Ort hautnah beobachten was für Erfolge man da feiern kann und das ist einfach unheimlich schön dass man das so nachgreifen kann bei größeren Hilfsorganisationen die natürlich auch toll sind und tolle Arbeit leisten.
00:04:07: aber da weiß meine nie so richtig wo geht denn das Geld tatsächlich hin?
00:04:11: Spendet.
00:04:12: Man kann ja auch nicht so direkt Einfluss nehmen und das ist einfach unheimlich schön, dass man wirklich direkt im unmittelbaren Umfeld Erfolg sehen kann!
00:04:19: Also ich glaube, dass es schon recht einfach ist sich zu engagieren.
00:04:23: Ich glaube da muss man einfach nur vor die Haustür schauen und tatsächlich mal die Fühle ausstrecken.
00:04:27: Ich finde das Social Media mittlerweile auch eine ganz gute Option um einfach mal zu schauen was ist denn vor der Haustüre?
00:04:33: Wo kann ich denn dort schon Gutes tun?
00:04:34: Da muss man ja gar nicht wahnsinnig weit gehen!
00:04:37: Das würde ich auf jeden Fall als Tipp geben.
00:04:38: Ja gut dann würde ich mal sagen will ich jetzt einfach von dir mal noch Review passieren von unserem Abend?
00:04:42: jetzt ein Gedanke vielleicht dazu?
00:04:44: oder ne Aussage darf's natürlich auch sein wo du sagst ja wenn ich heute Abend hier nach Hause fahr Das war ein Gedanke oder ein Impuls, den nehme ich heute mit.
00:04:51: Also ich habe mich total gefreut, auch einfach mal sowohl von der Volksbank als auch vom Outdoor-Haus Schmolk die Inputs zu bekommen.
00:04:58: Man spricht ja jetzt sonst nicht über solche Dinge und hat ja auch nicht immer die Gelegenheit da andere Unternehmer zu befragen wie sie denn das in ihrem Unternehmen leben.
00:05:06: also dass ist unheimlich wertvoll was man dann noch alles so tun kann und wie andere das machen und was auch total toll weil ich hab jetzt gerade nach der Veranstaltung auch schon Kontakte knüpfen können die sich gerne eine Zusammenarbeit mit unserem Verein vorstellen können können wir das natürlich gold werden.
00:05:20: Also der Zweck des Abends ist zu ein tausend Prozent erfüllt, also wirklich eine gelungene Veranstaltung.
00:05:25: Ja, Alexandra hat gerade einen Gedanken angesprochen, der sich durch den gesamten Abend eigentlich durchgezogen hat.
00:05:31: Verantwortung muss nicht irgendwo weit weg von uns anfangen sondern oft liegt eben die Möglichkeit direkt in der eigenen Region.
00:05:39: Wir dürfen sie einfach nur sehen.
00:05:40: und genau da knüpft jetzt auch unser nächster Gesprächspartner an.
00:05:44: Pascal Schmolk ist Geschäftsführer des Autohauses Schmoldt in Emmendingen diesem Abend gleich in doppelter Rolle dabei.
00:05:50: Er war zum einen Gastgeber des Netzwerkabends und er war mit als Gast auf dem Podium, seine Perspektive waren die eines regional verwurzelnden Unternehmers der sich auch gesellschaftlich eben engagiert und bei Pascal wird das Thema wirklich sehr praktisch denn Helfen heißt nicht automatisch einen Check ausstellen.
00:06:09: manchmal kann ein Unternehmen viel mehr bewirken wenn es genau das einbringt was ohnehin schon vorhanden ist zb in seinem Fall ein Fahrzeug oder auch die Arbeitskraft.
00:06:19: Das kann noch hau sein oder es können auch Kontakte sein, oder einfach die Frage an die eigenen Mitarbeitenden wo engagiert ihr euch denn eigentlich und wo könnten wir denn im besten Falle unterstützen?
00:06:31: Und genau darüber haben wir gesprochen!
00:06:33: In diesem Sinne würde ich sagen Bühne frei hier kommt Pascal Schmolk.
00:06:37: Du saß auf dem Podium und ja du bist zum einen das hat man ja vorhin schon gehört mit der Region fest verbunden ja dass sowieso.
00:06:43: jetzt möchte ich natürlich von dir wissen was bedeutet für dich ganz persönlich wo du sagst, ja als Unternehmen Verantwortung eben genau auch für diese Region zu übernehmen.
00:06:51: Welchen Stellenwert hat das bei dir oder auch für euch?
00:06:54: Ein starkes Unternehmen kann nur so stark sein wie die Regionen in der es lebt und wirkt und insofern ist es für uns... immer nennt, wichtig da mitzuwirken und mitzugestalten.
00:07:04: Also insofern das gehört zusammen!
00:07:07: Du
00:07:07: bist ja verschieden tätig.
00:07:08: wir haben es vorhin auch schon gehört ich mein ihr als Firma Schmolk einmal aber natürlich auch darüber hinaus wo würdest du sagen spürst du auch ganz konkret im Austausch mit den Menschen mit denen zu tun hast?
00:07:18: Das hat jetzt echt was hier bewirkt
00:07:20: wenn man einfach mit mehreren Leuten zusammen etwas bewirken kann.
00:07:23: man schafft einen ungemeinen größeren Hebel Und kann dann vielleicht auch Begegnungen schaffen und Netzwerke knüpfen, wo man merkt das war was ich vorher gesagt hat mit nachhaltig.
00:07:33: Dass man nachhaltend wirken kann oder es nicht nur ein Format ist für eine kurze Zeit sondern vielleicht einen wiederkehrenden Format wo immer wieder mit den gleichen Akteuren den gleichen Beteiligten was Gutes bewegen kann.
00:07:45: Wir haben ganz oft Anfragen über Geld spenden und dann guckt man hinter die Kulissen und fragt, wofür ist denn?
00:07:50: Und dann war es beispielsweise vom Deutschen Roten Kreuz eine Hilfsfahrt ins Ahrtal.
00:07:55: Ey da unterstützen wir mit einem Lkw oder auch mal mit einer Wartung an einem LKW wenn's denn... sein muss.
00:08:01: Das andere Mal war es die Caritas, die dann fragt auch da wir hätten gerne Geld spenden und dann herrscht raus das geht eigentlich um den Transport einer Kunstsammlung.
00:08:09: Auch da Lkw zur Verfügung gestellt einen Mitarbeiter von uns der hat hart kräftig mitholfen und dort ungleich mehr bewirkt weil sie haben sich ordentlich was sparen können.
00:08:18: Wir haben die Mittel zur verfügung der Ressourcen und konnten so halt auch stärker wirken.
00:08:22: Pascal, dann würde ich jetzt einfach mal generell nochmal den Blick mit dir oder einen Ratschlag im Prinzip noch einmal hier einholen.
00:08:28: Was denkst du?
00:08:29: Was kann jetzt ein Unternehmen wo jetzt vielleicht auch hier einschaltet bei uns Regionen in Blick und Tour das eben auch hier mit der Region verbunden ist für die Menschen vor Ort wirklich konkret oder schon im kleinen bewirken?
00:08:39: Wo kann ich anfangen?
00:08:40: Ich
00:08:40: würde so wie ich es auf der Bühne gesagt habe, auf die Vereine zu gehen oder auch auf die eigenen Mitarbeiter, denen in den Vereinen tätig sind.
00:08:47: Ganz oft hat man ja Ehrenamtliche bei sich in den Reihen und könnte da ganz leicht ansetzen.
00:08:51: was braucht ihr?
00:08:52: wo braucht ihr Unterstützung?
00:08:54: Wo kann man einen möglichst großen Hebel bewirken mit vielleicht einem ganz kleinen Aufwand aber vor allem Kommunikation also Geht auf die Leute zu, geht auch außen und fragt aus Wursterbedarf.
00:09:06: Was würdest du jetzt sagen?
00:09:07: Warum sind solche Abende für dich aus deiner Sicht wichtig um eben Erfahrungen auszutauschen oder vielleicht auch dann eben nochmal gemeinsame Ideen entstehen zu lassen?
00:09:15: Warum braucht es solche Abente?
00:09:16: Die Region soll sich austauschen und diese Abente sind eine Möglichkeit dazu.
00:09:21: Zum einen kann man zeigen was man alles macht zum anderen lernt man viele neue Gesichter kennen, neue Ideen, neue Ansätze.
00:09:27: also das ist das was es für uns wertvoll macht.
00:09:29: Ja, und damit kommen wir jetzt zu einer dritten Perspektive.
00:09:32: Und die macht den Blick nochmal ein Stückchen weiter!
00:09:35: Jens Hupperich war an diesem Abend für die Volksbank Freiburg auf dem Podium.
00:09:38: als Vertreter einer regionalen Genussenschaftsbank bringt er eben einen Blick mit, bei dem wirtschaftliche Erfolg ganz bewusst mit der Entwicklung der Region verbunden ist.
00:09:48: Ein Gedanke aus unserem Gespräch bringt das wie ich finde ziemlich gut auf den Punkt.
00:09:53: Wenn es einer Region auf Dauer nicht gut geht kann auch ein Unternehmen oder eine Bank in dieser Region nicht nachhaltig erfolgreich sein.
00:10:01: also im Gespräch geht es deshalb eben nicht nur um klassische Unterstützung von Vereinen und sozialen Projekten.
00:10:07: Jens Huberich spricht mit mir über größere Themen über das Thema Bildung, über gleiche Chancen für Kinder, über Integration und darüber warum eben gesellschaftliche Verantwortung nicht allein beim Staat liegen kann.
00:10:19: Unternehmen, Institutionen und natürlich auch engagierte Menschen können gemeinsam etwas bewegen und genau da schließt sich dann wieder der Kreis zu einem Netzwerkabend wie es dieser eben war.
00:10:30: Hier kommt ein Statement von Jens Hupperich gesprochen, aber eben auch über das Thema Haltung.
00:10:41: Und natürlich auch da.
00:10:42: es war heute ein Gedanke der finde ich sehr gut zu dem Thema passt.
00:10:45: Was heißt Haltung im wirtschaftlichen Alltag für dich ganz konkret?
00:10:49: Dann nehme ich dich einfach mal mit.
00:10:50: also jetzt aus deiner Sicht was du jetzt auch heute auf den Podium vertreten hast?
00:10:53: wie siehst du das zum Thema von Heute Abend bei Blickpunkt Stahlges Netzwerk.
00:10:57: Ich habe ja gesagt dass wir als Volksbank, als Genossenschafts Bank eigentlich zwei Punkte haben die für uns wichtig sind.
00:11:03: Mal Punkt eins gehört das zu unserer DNA.
00:11:06: Das heißt Prinzip unser Leitmotiv ist, was der Einzelnen nicht schafft schaffen viele gemeinsam und das übertragen gilt dann als Regionalbank unsere Verantwortung für die Region.
00:11:19: Wir wollen eben dafür sorgen dass die Regionen wirtschaftlich stark ist unseren Beitrag dazu leisten.
00:11:25: Wir möchten dass die Lebensqualität in der Region erhalten bleibt und dass wir sie weiter steigern können und wir möchten vor allen Dingen auch das gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht und gefördert wird.
00:11:37: da sehen schon sehr stark unsere Verantwortung.
00:11:40: Eine Bank wie wir kann nicht erfolgreich sein, nachhaltig wenn es der Regionen in der wir tätig sind nicht gut geht.
00:11:47: Und deswegen ist für uns das tatsächlich eine Herzensangelegenheit und gehört auch zu unserem Unternehmenszweck mit
00:11:53: hinzu.".
00:11:54: Wo
00:11:54: siehst du jetzt auch Chancen, wenn eben wirtschaftliche Erfolg oder auch gesellschaftliches Engagement noch mal stärker in der Zukunft zusammen gedacht werden?
00:12:01: Welche Chancenen kann das mit sich
00:12:02: bringen?".
00:12:03: Ich würde es nochmal von einer ganz anderen Facette sehen, weil wir darüber vorhin in der Podiumsdienstkür gar nicht gesprochen haben.
00:12:09: Ich glaube dass wir beispielsweise im Bereich Bildung alle Kräfte bündeln müssen, um dort besser zu werden.
00:12:17: Der Staat allein kann das nicht stemmen.
00:12:20: Ich will dir ja mal ein Beispiel sagen ist so dass ich habe auch zwei Kinder, vierzehn und einundzwanzig.
00:12:26: Und als die in ersten Tag in der Grundschularten da konntest du schon gleich sehen, dass es dort eben Kinder gibt fünf bis zehn, wie einfach nicht die gleichen Startvoraussetzungen haben.
00:12:36: Ist das nicht traurig?
00:12:38: Aber darf es da nicht die Zusammenarbeit von allen, damit diese Kinder der Staat allein kann das nicht leisten?
00:12:45: Bessere Voraussetzungen haben?
00:12:46: oder ein zweites Thema was aktuell im Moment ist das Thema Schwimmfähigkeit.
00:12:51: Wie viele Kinder gibt es heute, die zehn sind und können nicht schwimmen ja?
00:12:54: Und das muss aber doch eine Kernfähigkeit sein, die jedes Kind hat.
00:13:00: Das hat ja fatale Folgen!
00:13:01: Aber auch das kann der Staat nicht machen.
00:13:03: Da werden Schwimmbäder geschlossen.
00:13:04: Es ist in Frage von Wirtschaftlichkeit auch das eben engagierte Menschen, Unternehmen die sich da verantwortlich führen.
00:13:11: Alle Player zusammen, die so etwas ermöglichen.
00:13:14: und das ist die Aufgabe, die letzte Facette, die mehr der Einfälle des Systemes Integration.
00:13:19: Da hieß es eben auch wichtig eine erfolgreiche Integration.
00:13:22: Denk mal drüber nach!
00:13:23: Die Uniklinik hätte nur in Deutschland geborene Mitarbeiter Die könnten morgen dicht machen, das würde nicht funktionieren.
00:13:31: In der Bank haben wir auch Menschen aus unterschiedlichsten Zusammenhängen herkünften und es funktioniert ja?
00:13:38: Und das ist doch unsere Aufgabe das zu machen.
00:13:41: Darin sehe ich eine große Verantwortung dann eben auch von uns als Unternehmen mehr.
00:13:46: Wir sind ja jetzt heute Abend hier Netzwerkabend von Region im Blick.
00:13:50: was ist aus deiner Sicht oder warum sind solche Netzwerksabende wichtig gerade wenn eben Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen wie heute zusammenkommen?
00:13:57: Ich glaube wichtig ist, dass die Leute, die heute im Publikum saßen, das sie was mitnehmen.
00:14:02: Dass sie einen Impuls mitnehmen oder sich bestärkt fühlen in dem, was sie schon machen und dass sie Ideen mitbringen.
00:14:09: Wenn es entsteht, wenn man im Nachgang zusammenkommt und darüber spricht und auch im Nachgang sich vernetzt... Das Schöne ist ja immer andere Themen sind!
00:14:18: Und das macht das spannende.
00:14:20: Es sind auch immer andere Leute, andere Zusammenhänge.
00:14:22: Wenn das immer die gleichen Leute wären, wäre sehr langweilig und deswegen finde ich so ein tolles... Format.
00:14:27: Also ich selber war jetzt zum zweiten Mal mit dabei, aber zum ersten mal im Bodium und das hat mir schon Spaß gemacht.
00:14:33: Es war wirklich ein guter Tag, ein gutter Abend!
00:14:36: Drei Gespräche drei unterschiedliche Perspektiven und trotzdem bleibt am Ende ja ein ziemlich gemeinsamer Gedanke.
00:14:43: Wirtschaft mit Wirkung muss gar nicht immer groß anfangen.
00:14:47: es kann darum gehen Geld bereitzustellen?
00:14:49: Klar.
00:14:50: Aber genauso eben auch um Zeit, um Know-how und Kontakte, um vorhandene Ressourcen – ganz egal wie diese aussehen oder auch ganz einfach darum hinzuschauen und einfach mal zu fragen was wird denn gerade gebraucht und was können wir ja aus unseren eigenen Ressoursen vielleicht auch schon dazu beitragen.
00:15:07: Und vielleicht war eben genau das die Quintessenz dieses vierzehnten Netzwerkabends von Blickpunkt Starkes Netzwerk.
00:15:13: Wirtschaftliche Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung müssen keine Gegensätze sein.
00:15:19: Sie können sich gegenseitig stärken, das steht fest und vor allem dann eben wenn Menschen miteinander sprechen, wenn sie ihre Erfahrungen teilen und wenn sie aus einem ersten Gedanken vielleicht irgendwann eine gemeinsame Idee entwickeln und diese Stück für Stück weiter entstehen darf.
00:15:34: Und genau dafür sind ja auch solche Netzwerkabende da!
00:15:36: Ein großes Dankeschön.
00:15:38: Deshalb auch nochmal an unsere Podiumsgäste Alexandra Ege, Pascal Schmolk und natürlich Jens Huberich die sich nach dem Podium noch die Zeit genommen haben ihre Gedanken für Region im Blick und Tour mit mir also auch mit uns allen hier zu teilen Und natürlich auch an alle die diesen Abend auf- und vor der Bühne mitgestaltet haben.
00:15:55: Ja nach den Netzwerken ist übrigens schon wieder vor dem nächsten Denn am zwölften November geht Blickpunkt starkes Netzwerk schon wieder in die nächste Runde.
00:16:02: Alle Informationen findet ihr finden sie wie gewohnt auf der Web Seite von Region im Blick und vielleicht sehen wir uns dann ja sogar dort vor Ort persönlich.
00:16:11: Ich freue mich und bis dahin wünsche ich allen eine gute Zeit, danke fürs Zuhören!
00:16:15: Und bis zur nächsten Folge von Region in Blick und Tour – Wir geben der Region eine Bühne.
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