Wirkungsvoll führen und mit Zukunftsmut in den Ruhestand
Shownotes
Wolfgang Schweizer erinnert sich noch sehr genau an seinen ersten Arbeitstag als Geschäftsführer: Direkt im Kalender stand eine Budgetverhandlung mit der Uniklinik, dem größten Krankenhaus der Region – ein Einstieg, bei dem es um hohe Summen ging und bei dem er als junger Geschäftsführer sofort Verantwortung übernehmen musste. Rückblickend beschreibt er seine prägendsten Momente vor allem über Menschen: junge Mitarbeitende, die sich entwickeln, Menschen mit positiver Ausstrahlung und Situationen, in denen er Wirksamkeit erlebt hat. Diese Frage – „War ich wirksam?“ – hat ihn über sein Berufsleben hinweg begleitet.
Im Gespräch geht es auch um den Wandel im Gesundheitswesen. Wolfgang Schweizer beschreibt, dass viele strukturelle Fragen schon vor Jahrzehnten erkennbar waren, aber gesellschaftlich und politisch nicht konsequent genug angegangen wurden. Heute sieht er Krankenkassen und Gesundheitswesen unter anderem durch Fachkräftemangel, Digitalisierung und KI herausgefordert. Gleichzeitig betont er die Chance, einfache Prozesse zu automatisieren, damit mehr Zeit für persönliche Beratung bleibt – denn gerade wenn Menschen gesundheitliche Sorgen haben, bleibt der direkte Kontakt für viele unverzichtbar. Die größte Zukunftschance sieht er in der Prävention: Gesünder leben, früher ansetzen, Kinder stärker für Gesundheit sensibilisieren, Bewegung und Ernährung fördern – und damit langfristig weniger kurative Medizin brauchen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die regionale Vernetzung. Wolfgang Schweizer macht deutlich: Wirksamkeit entsteht für ihn durch gute Netzwerke – intern wie extern. Beispiele dafür sind das AOK Running Team mit Unternehmerinnen und Unternehmern, die Jobstartbörse oder die Öffnung der AOK hin zu Gesundheits- und Business-Netzwerken in der Region. Auch beim Thema Führung wird seine Haltung klar: Ergebnisse erreichen, aber Menschen auf diesem Weg mitnehmen. Wertschätzung, Menschenwürde, Ehrlichkeit, positive Energie und eine gute Fehlerkultur prägen sein Führungsverständnis.
Jetzt blickt er mit Zukunftsmut auf den Ruhestand: auf Selbstbestimmtheit, Segeln, Familie, Garten, Haus und auf einen neuen Lebensabschnitt, der für ihn vor allem aus Chancen, Möglichkeiten und Vielfalt besteht.
Transkript anzeigen
00:00:00: Ja, herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Region in Blick und Tour.
00:00:04: Wir geben der Region eine Bühne.
00:00:06: heute sind wir zu Gast bei einem Mann, der über mehr als zwei Jahrzehnte die Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung in unserer Region mitgestaltet hat.
00:00:17: Ja und vor allen Dingen steht unser heutiger Gast für Beständigkeit, so wird sein gesagt.
00:00:20: Für Verantwortung und auch die Nähe zu den Menschen.
00:00:24: Nämlich seit rund zwanzig Jahren ist der Geschäftsführer der AOK Baden-Württemberg und hat zahlreiche Veränderungen im Gesundheitswesen begleitet.
00:00:32: In diesem Jahr beginnt ein neuer Lebensabschnitt Der Ruhestand.
00:00:36: Doch bevor es soweit ist, wollen wir gemeinsam zurückblicken auf Erfolge, Herausforderungen und persönliche
00:00:43: Erfahrungen.".
00:00:44: Ja und in diesem Sinne würde ich einfach sagen herzlich willkommen hier bei Region im Blick und Tour Herr Wolfgang Schweitzer.
00:00:50: Schön dass Sie hier sind!
00:00:51: Ja vielen Dank.
00:00:52: schön das Sie her sind.
00:00:53: Ja Herr Schweizer erinnern sie sich noch an Ihren ersten Arbeitstag als Geschäftsführer?
00:00:58: mit welchen Erwartungen sind Sie damals gestartet?
00:01:01: An den Tag kann ich mich noch sehr gut erinneren Weil im Terminkalender stand direkt die Budgetverhandlung mit der Uniklinik das größte Krankenhaus in der Region.
00:01:10: Ich als junger Geschäftsführer musste dann in meiner Rolle auch die Verhandlungsdelegation leiten und ich weiß noch, die Fachleute, die rechts und links vor mir saßen, die alle natürlich sehr viel mehr Ahnung hatte und jahrelang Krankenhaus-Budgetverhandlungen geführt haben, die aber natürlich immer zu mir geschaut, wie meine Entscheidung denn so wäre und es war natürlich hochspannend.
00:01:31: Das war so klassisch!
00:01:33: ein bisschen ins kalte Wasser geschmissen werde und man hat dann sehr schnell gemerkt, da geht es natürlich um hunderte von Millionen.
00:01:40: Da ging es um richtig viel Geld.
00:01:42: aber da war jetzt auch nicht immer, weil wir waren uns nicht immer nur einig, aber ja, da war ich dann ganz schnell gefordert und das war sehr prägend.
00:01:50: also den Tag werde ich nicht vergessen
00:01:52: Das kann ich mir sehr gut vorstellen.
00:01:53: Sie haben diesen Tag beschrieben, jetzt blicken sie ja schon mehr als zwei Jahrzehnte zurück.
00:01:59: Herr Schweizer, was würden Sie sagen?
00:02:00: Was waren da die prägendste Momente?
00:02:02: Wenn ich so zurück überlege, was bleibt in der Erinnerung ist, sind es ganz oft Menschen... Also wenn ich mal so nach innen schaue, sind das beispielsweise junge Menschen die man als Auszubildender auswählt.
00:02:16: Ausbildet.
00:02:17: dann gibt es eine weitere Entwicklung.
00:02:18: Man fördert sich sehr viel auch als Mentor unterwegs im Unternehmen und dann hat man irgendwann mal eine Führungskreistagung und dieser damals diese kleine Knirps steht an vorne auf der Bühne und ist zum großen große starke Mitarbeiter geworden.
00:02:36: Das ist super!
00:02:37: superprägend und natürlich immer dann, wenn man Wirksamkeit erlebt hat.
00:02:42: Das ist für mich sehr prägend gewesen.
00:02:44: Ich habe mir eigentlich mein ganzes Berufsleben... Immer die Frage gestellt war ich jetzt wirksam?
00:02:48: Habe ich mein Geld verdient?
00:02:49: Hab' ich da auch etwas
00:02:50: gebracht?".
00:02:51: Und das ist eine sehr gute Frage!
00:02:53: Wenn ich die mit Ja beantworten konnte, dann waren das meistens ja, waren es immer Situatione wo ich einfach gespürt habe.
00:03:00: Ich kann was bewegen, ich kann Menschen bewege und Dinge
00:03:03: voranbringen.".
00:03:04: Was ja das schönste Gefühl ist am Ende des Arbeitstages
00:03:06: dann?
00:03:07: Absolut!
00:03:09: Gab es Menschen oder Vorbilder die ihren Führungsstil besonders beeinflusst haben?
00:03:15: Also da erinnere ich mich sehr gerne zurück zum Beispiel an den ehemaligen Sparkassendirektor, Horst Kari.
00:03:21: Den ich als noch Befeuchtgeschäftsführer geworden bin kennengelernt habe.
00:03:25: Als die Aukar noch so ein bisschen verschlossener waren und nicht so in der Öffentlichkeit aktiv.
00:03:30: Marketing war damals noch nicht so'n großes Thema für uns.
00:03:33: Und ich hab denn immer bewundert wie der genetzwerkt hat, wie der Mensch alle auf der Straße hatte.
00:03:39: Jeden gekannt, gegrüßt und war einfach mit seiner sehr positiven Art weil man ihn.
00:03:46: Das hat mich sehr geprägt.
00:03:47: Ich bin dann als junge Führungskraft zurück in die AOK, damals noch ein M-Ding.
00:03:51: Wir sind es dort im Weg laufen.
00:03:53: Wenn ich mir solche Veranstaltungen mache – Kundeveranstaltungs-, Netzwerkveranstaltung, eigentlich selber, weil das jetzt Region im Blick auf den Label hat, Menschen zusammenbringen und in Beziehung gehen Und ich habe dann relativ schnell gemerkt, dass diese Beziehungsebene nicht ein Selbstzweck ist.
00:04:10: Sondern wir haben hier am Gesundheitswesen immer viel Geld.
00:04:13: Es geht immer um Claims die abgesteckt werden.
00:04:15: Keiner will zurück und wenn man da eine gute Beziehungs-Ebene hat, bekommt man solche Themen viel besser hin wie wenn man schon so in die Besprechungen reingeht.
00:04:25: Also das waren prägende Momente, um jetzt nicht nur den einen zu nennen.
00:04:29: Immer dann wenn ich Menschen erlebt habe die eine positive Ausstrahlung hatte, eine positive Energie, da hat er auch viel zu tun und trotzdem am Arten bei der Artenveranstaltung immer noch eine positive ausstrahlung.
00:04:44: Das waren die Menschen bei denen ich versucht hab ein bisschen was abzuschauen.
00:04:47: Ja ich denke auch dass es diese Begegnungen sind, die man im Laufe der Zeit macht.
00:04:51: Die Menschen ist es auch.
00:04:52: das was sie Herr Schweizer jetzt rückblick motiviert hat sich auch hier für die Menschen in der Region so einzusetzen.
00:04:57: Also motiviert hat mich eigentlich zum einen mal, dass ich das Glück hatte in so einer sehr sinnvolle Tätigkeit zu machen.
00:05:04: Egal wen und wann sie fragen, Gesundheit wird immer als das Thema bezeichnen was das Wichtigste ist für die Menschen.
00:05:12: Später ist es dann wenn die Gesundheit abwesend ist.
00:05:14: sagen alle ja wäre schon schön wenn ich wieder gesund wäre.
00:05:17: Und das war natürlich ein Privileg.
00:05:19: des Zunetzwesen an sich ist ja kein einfaches.
00:05:21: jetzt erwähnt aber das Thema um was wir uns kümmern.
00:05:25: das ist absolut wichtig Und war natürlich schon schön, sich hier in der Region um die Gesundheitsversorgung kümmern zu können.
00:05:32: Mit Kooperationen mit Kindergärten und Schulern das Thema Gesundheitserziehungen bis hin zur Betriebe.
00:05:39: zu Betreiben, aber natürlich auch das Thema Kuration war in meiner Funktion im Redungsdienst aktiv.
00:05:45: Im Bereichsschuss.
00:05:47: ich habe die Budgetverhandlungen mit den Krankenhäusern geführt viel mit Ärzten zu tun gehabt und ja dann doch vielleicht eine oder andere Weiche mitstellen können dass wir da eine ganz ordentliche Sonnesversorgung haben.
00:05:58: Ich würde sagen, wir werfen einen Blick auf das Gesundheitswesen im Wandel.
00:06:02: Die Gesundheitsbranche hat sich in den letzten drei Jahren stark verändert.
00:06:07: welche Entwicklung hat sehr am meisten überrascht Herr Schweizer?
00:06:10: Also rückblickend hat mich jetzt tatsächlich überraszt dass die Zeiten damals die guten Zeiten waren als ich vor Ich habe teilweise noch welche da stand drauf.
00:06:23: Schwierige Zeiten, schwierige Rahmenbedingungen, Stürme um dich rum und jetzt wärst du Geschäftsführer Oberbo, wie wird es wohl?
00:06:30: Aus heutiger Sicht muss ich sagen das war ja damals Kindergeburtstag, waren damals eigentlich die guten Zeiten.
00:06:36: Warum ist es so geworden?
00:06:38: Weil wir als Gesellschaft – weil auch die Politik, weil wir nicht die Entscheidung getroffen haben, die man hätte treffen müssen!
00:06:45: Kleines Beispiel ist schon vor fünf, zwanzig Jahren hat man beim Blick auf das deutsche Gesundheitswesen gesagt.
00:06:51: Ist ganz schön komisch.
00:06:52: da gibt es eine gesetzliche Versicherung dessen neunzig Prozent drin, da gibt's eine Privatversicherung dessens zehn Prozent drin.
00:06:57: Das stimmt was nicht!
00:06:58: Also die Franzose aber sowas in der französische Revolution beendet.
00:07:01: diese zehn Prozent sind so und die Neunzig-Prozent sind so.
00:07:05: Und wenn man sich das Thema Fünfundzwanziger später anschaut ist immer noch so.
00:07:08: Die Menschen regen sich immer noch auf, dass da welche privat versichert sind die andere gesetzlich.
00:07:13: Wir haben leider erlebt das von Legislaturperiode zu Legislatur periode So die Themen die mal Strukturen verändert hätte Geld zusammenhalten dann wenn Geld noch da ist Struktur so zugestaltet endlich viel Geld rausgeben und immer wieder Neues reingeben müssen.
00:07:31: Das Geld besser sinnvoller einsetzen, das ist uns leider nicht gelungen.
00:07:36: Und immer dann wenn es der Wirtschaft wieder gut gegangen ist war natürlich genug Geld da und man hat gedacht naja sollen sie die nächsten in der nächsten Legislaturperiode machen?
00:07:44: jetzt haben wir den Salat.
00:07:45: also das ist tatsächlich sehr... Überraschend im Rückblick, dass es uns als gesellschaft auch, da gehören ja die Wähler dazu.
00:07:54: Die immer dann die Politiker abstrafen wenn sie irgendwas rundlegendes verändern und deshalb trauen sich politiker nicht.
00:08:01: Das ist leider kein guter Weg.
00:08:03: Und Sie haben's ja schon angesprochen damals rückblickend.
00:08:05: Sie haben zwar die ganzen Postkarten bekommen, die vielleicht vermeintlich zum Einstieg schon mal schockiert haben.
00:08:10: heute hat sich wirklich vieles verändert.
00:08:12: wir reden auch von Digitalisierung.
00:08:13: Fachkräftemangel beschwebt und gefühlt jede Branche betrifft, welche Herausforderungen sind Sie heute auch für Krankenkassen?
00:08:22: Also wir sind ja genau in der gleichen Situation viele andere Unternehmen in Europa.
00:08:27: Wir werden nicht unendlich viele Mitarbeitende mehr finden auf diesem fachlichen Niveau wie wir es brauchen.
00:08:33: Auf der anderen Seite hat man ja tatsächlich jetzt mit der Digitalisierung die Chance dass man in dem Maße indem man Nicht-mehr-Mitarbeitende findet in dem maße dann Dinge automatisiert.
00:08:44: und für uns als Managementsverantwortliche ist die Herausforderung, diesen Gleichklang zu finden.
00:08:51: Nicht so viel KI einzusetzen, dass wir unseren Mitarbeitern sagen müssen auch jetzt brauchen wir euch nicht mehr macht das alles die KI.
00:08:58: gleichzeitig haben wir natürlich große Möglichkeiten, große Chancen und unsere doktrinisch dass wir die Dinge die die KI machen kann einfache Prozesse, dass man alles was automatisiert werden kann das wird es automatisieren.
00:09:12: Und das sind die Themen, wofür ich Menschen brauche.
00:09:14: Die Menschen kommen ja zu uns wenn ihnen was weh tut und sie etwas brauchen.
00:09:18: Sie schauen gerne in die Auge einer Beraterin eines Beraters.
00:09:21: dann ist es schön, wenn man so von diesen Kleinzeugs Verwaltungsthemen ein bisschen entlastet ist und dann Zeit hat für die Berater.
00:09:29: Das gelingt uns.
00:09:29: im Moment muss ich sagen sehr... gut, diese Balance zu halten.
00:09:33: Ich
00:09:33: glaube es ist auch wichtiger denn je ne?
00:09:35: Weil gerade durch Digitalisierung und KI braucht's eben wieder diesen Kontakt zum Menschen und ich glaub das wird wichtiger sein den je wirklich einen persönlichen Mensch noch vor sich zu haben.
00:09:44: Also tatsächlich ist so dass wir zwar immer mehr Kontakte über digitale Kanäle haben, Telefonen usw.
00:09:52: Und trotzdem die persönlichen Kontakte im Kundencenter nicht weniger werden.
00:09:56: Die Menschen kommen trotz dem wenn sie was habe, wenn sie etwas Manche natürlich auch mit Sprachbarrieren oder Altershalber nicht auf diesem Digitaltrip sind sehr froh, dass die AOK diese vielen Kunden-Sender noch hat.
00:10:09: Wo sehen Sie die größten Chancen für die Zukunft unseres Gesundheitssystems?
00:10:14: Antwort ist eine total einfache und leuchtet auch jedem ein.
00:10:18: Der Weg dahin ist so bisschen schwieriger, ich sehe die größte Chance in der Prävention.
00:10:23: wenn wir alle gesünder leben würden dann würden wir sehr viel weniger Geld für die kurative Medizin brauchen.
00:10:31: also ein Beispiel die gesetzlichen Krankenkassen geben pro Versicherten um Jahr ungefähr acht Euro aus Verprävention.
00:10:38: Wir geben dreieinhalb tausend Euro aus für die kurative Medizin.
00:10:42: Also ein Vielfaches von dem.
00:10:44: und wenn wir dann größeren Teil von diesem Geld nehmen könnten, um dafür zu sorgen dass beispielsweise Kinder sich früher mit ihrer Gesundheit beschäftigen, dass sie gesund ernährt, sich gesund ernähren können unabhängig jetzt von ihrem sozialen Status, dass Sie mehr sich bewegen das wir alle zusammen weniger rauchen uns mehr bewege gesünder esse.
00:11:04: sie habe das Thema auch schon mal gehört.
00:11:07: also an der am Wissen scheitert es ja nicht sondern scheitern die dieses Wissen umzusetzen.
00:11:11: Wenn wir das schaffen würden, dann bräuchten wir deutlich weniger Geld und das ist alles evaluiert.
00:11:17: Da gibt es klare Studienlagende zu.
00:11:20: Und jetzt so langsam muss man wirklich auch sagen, da kommt die Bundesregierung auf den richtigen Tribi jetzt beispielsweise indem er eine Zugasteuer einführt, indem er das Rauchen verteuert.
00:11:30: Die Länder, die den Alkoholverkauf stark reglementieren haben den größten Erfolg.
00:11:36: Da könnte man noch vieles tun, da ist noch richtig Potenzial da.
00:11:39: Das würde sehr viel einfacher sein als das, was die Bundesregierung jetzt gerade probiert.
00:11:44: Den Ärzten ein bisschen etwas wegzunehmen, den Krankenhäusern ein bisschen was weg zu nehmen, den Psychotherapeuten der Pharmaindustrie weil die können alle wunderbar Lobby und jeder schreit natürlich dann Politik entgegen Wenn ihr uns was wegnemt Dann behandeln wir unsere eure Patientin, eure Wählernehmer Und es ist ein sehr steiniger Weg.
00:12:03: Deshalb wäre es viel klüger mehr auf die Prävention zu sitzen.
00:12:06: Und selbst vorhin auch schon angesprochen, das würde ich gerne nochmal aufgreifen wenn wir jetzt schon rund um das Gesundheitswesen auch im Wandel sprechen, dass sie ja eigentlich immer schon ein Verfechter waren von.
00:12:14: ich muss mich hier verbinden.
00:12:15: Ich will mit Menschen zusammenkommen und ich will es vor Ort leben und Netzwerken.
00:12:19: Deswegen die Frage vielleicht daran anschließen welche Rolle spielt für Sie oder hat diese regionale Vernetzung gespielt?
00:12:26: Gerade wenn man den Wandeln nochmal so anguckt.
00:12:28: zwischen Krankenkassenunternehmen können ja auch Kommunen oder Vereine sein.
00:12:32: Wirksam kann man!
00:12:33: immer noch sein mit guten Netzwerken, sowohl intern als auch extern.
00:12:37: Wenn ich Arbeit in einem Konzern im großen Unternehmen mit elftausend Mitarbeitenden ... wenn ich eine Idee habe, wenn ich was umsetzen möchte und etwas bewegen will, dann reicht es nicht, wenn das hier in meinem kleinen schönen beschaulichen südliche Oberrhein regelt.
00:12:50: Ich muss gut vernetzt sein ins Headquarter oder zum Vorstand in die Selbstverwaltung.
00:12:55: Dann kann ich Wirkung erzielen.
00:12:57: Und dasselbe gilt natürlich vor Ort auch mit regionalen Netzwerke.
00:13:02: Ich möchte Ihnen dann Beispiel machen, wir besuchen seit Jahrzehnten mit den Krankheitsdaten der Firmen die Unternehmen in der Region.
00:13:10: Wir zeigen den Unternehmenskrankenstande eigenen Mitarbeitern welche.
00:13:15: All das Gruppe an welchen Diagnose erkrankt ist eine wunderbare Ausgangsbasis für betriebliches Gesundheitsmanagement.
00:13:22: Dann gab es schon immer Unternehmen, die hat es interessiert und andere ein bisschen weniger interessiert oder manche dann gar nicht.
00:13:28: Da haben wir im nächsten Jahr gerade wieder dasselbe Prozedere gemacht.
00:13:31: Und daraus habe ich für mich so ne Idee abgeleitet unter dem Motto der Fischding vom Kopf.
00:13:36: Ich hole mir jetzt einfach diese Unternehmenden und lade sie in eine Laufgruppe ein.
00:13:42: Das war der Geburt des Aukarani Team.
00:13:45: seit zwei, zwanzig Jahre gibt es uns jetzt schon fünfevierzig Unternehmerinnen und Unternehmer die mit mir zusammen.
00:13:51: jede Dienstag auch heute wieder.
00:13:53: bei sechsunddreißig Grad werden wir laufen gehen.
00:13:55: Und das sind natürlich dann auch Menschen.
00:13:57: also wenn jemand selber was macht für seine Gesundheit wenn er so ein Verständnis hat dass es dann Zusammenhang gibt zwischen wie fühle ich mich?
00:14:04: Was habe ich an Sport gemacht?
00:14:05: Wie habe ich mich ernährt?
00:14:06: Mit denen konnte man sehr viel besser über solche Themen wie Betriege des Gesundheitsmanagement sprechen.
00:14:12: deshalb Netzwerke Netzwerken, unsere Themen nach Außenspiele.
00:14:17: und wenn ich heute sehe wie die Firmen aufgeschlossen sind.
00:14:20: Ich hatte das heute den Vorstandsvorsitzenden der Bade Nova hier.
00:14:24: Heute muss man so einem jungen Vorstandspforsitzende non-Stichwort geben betriebliches Gesundheitsmanagement und wuff geht er los und erzählt und versteht in Zusammenhang zwischen gesunden Mitarbeitern und wohl fühlender Mitarbeiter und Erfolg im Unternehmen.
00:14:39: Und da hat, glaube ich das Netzmerkens sehr viel beigetragen.
00:14:42: Ja und das auch Gott sei Dank des betrieblichen Gesundheitsmanagement nicht nur der Obstkorb ist, der zur Verfügung gestellt wird.
00:14:48: Ich glaube, da hat sich schon einiges verändert.
00:14:50: Nehmen
00:14:51: wir doch mal die Region in den Fokus.
00:14:53: Region im Blick lebt von Menschen, die ihre Heimat gestalten?
00:14:57: Was macht unsere Region für sie besonders?
00:14:59: Ich bin gestern Abend mit dem Fahrrad so bis ich durch unsere Regionen gefahren und da hat man glaube ich alles was uns regionen besonders macht.
00:15:07: Ich lebe an einem Kaiserstuhl.
00:15:08: Da ist schön!
00:15:09: Da ist immer... irgendwo hat es etwas mit Genuss auch zu tun.
00:15:13: Es ist viel Natur.
00:15:14: Die Menschen sind aufgeschlossen.
00:15:16: Heute hat mein Gesprächspaar immer gesagt, der Liebigot hat schon gut gemeint hier.
00:15:20: Also die Region hier geschaffen hat und ich glaube wenn wir so vom Schwarzwald runter an rein gehen und wieder zurück muss man wirklich sagen das ist so wunderbar alles bei uns und ich freue mich sehr dass ich in einer Region lebe, in der nicht nur Landschaft schön ist ins Essen gut und im Wein gut sind aber auch nette Menschen leben und es des Netzwerken ist.
00:15:41: hier muss man sagen auch besonders einfach weil einfach die Leute gut drauf sind.
00:15:46: Ich glaube, da haben wir einfach Glück gehabt, dass wir hier gelandet sind definitiv... Was würdest du sagen Herr Schweizer?
00:15:50: Welche Projekte oder auch Kooperationen der AOK jetzt besonders auch hier mit Fokus auf die Region liegen Ihnen jetzt so rückblickend oder vielleicht auch aktuell besonders am Herzen?
00:16:00: Ja stolz ist man natürlich immer wenn man was ansiedeln konnte was dann nach einem Jahr nicht wieder verschwindet.
00:16:06: Job-Stadtbörse auch hier.
00:16:07: ja ich kann jetzt eigentlich an die meisten dieser Aktion eine Jahreszahl hinten dran schreiben weil die Job Stadt Börse schon über zwanzig Jahre Das war eine Idee, die ich hatte, die andere vorgestellt habe.
00:16:19: Und wie es dann so ist mit neuen Ideen.
00:16:21: Ich hab anfangs nicht so viele Follower und Unterstützern als Avocar alleine gemacht.
00:16:26: Heute kann die Jobstadt beheuse fast für umfassende Jahre Geschichte zurückblicken.
00:16:31: Wir haben jedes Jahr große Veranstaltungen... Tausende von Schülern und Hunderten, wahrscheinlich auch Tausenden von Arbeitgebern haben wir da Jahr für Jahr zusammen gebracht.
00:16:41: Da bin ich schon ein bisschen stolz drauf.
00:16:43: Auch die Öffnung der AOK hin zu einem Player in diesen großen Netzwerken, den Gesundheitsnetzwerken aber auch in den Business-Netzwerken.
00:16:53: Das bin ich sehr stolz darauf.
00:16:55: Es gab Jahrzehnte, da war die AOK eine Körperschaft des Öffeningen rechts ein bisschen verstaubt und hat rechts und links nicht so furchtbar viel Kontakte gehabt.
00:17:06: Heute unsere junge Mitarbeiter erleben uns durch die Straße gehend hängende Erwerbungen.
00:17:10: wenn sie in Stadion gehen fliegt der AOK Zäbelin, wenn es im Radio anmache kommt, kommen dann was über die Aok haben.
00:17:16: man kennt uns, wir sind überall vernetzt Und das war jetzt sicher nichts was einfach über Nacht gekommen ist.
00:17:22: auch da wieder Fischting von Kopf war auch ein schönes Erleben, in dem ich viel raus bin.
00:17:28: In dem ich viele Kontakte hatte, die ich wieder erzählt habe wenn ich alles kennengelernt hab und mit wem mich vernetzt hat, haben wir natürlich dann andere... Die ist im Haus diesen Weg mitgemacht und inzwischen sind wir so Mitte in der Gesellschaft drin.
00:17:41: Passt natürlich auch super für eine gesetzliche Krankenversicherung, bei der fast die Hälfte der Baden-Württemberger versichert ist?
00:17:47: Ja ich denke es ist wahrscheinlich rückblickend auch der Weg.
00:17:50: Man sagt immer schön, der Weg ist das Ziel aber die Kontinuität wie sich sowas dann weiterentwickeln.
00:17:54: Ich glaube das ist ja auch das endresultat worauf man stolz
00:17:57: ist.
00:17:57: Gab es auf dem Weg, von dem wir uns gerade gehabt haben auch Begegnungen mit Menschen aus der Region die ihnen bis heute in Erinnerung geblieben sind?
00:18:05: Ja.
00:18:05: Aus der frühen Zeit der Karriere da war man natürlich immer beeindruckt wenn man mit diesen Senioren zu tun hatte.
00:18:12: Wahrscheinlich waren sie damals so alt wie ich jetzt!
00:18:16: Wenn ich in die Krankenhäuser gekommen bin, Bernhard Kruz im Herzzentrum der Helmut Schildinger im RKK verbundete Herr von Bodewels.
00:18:24: Das waren natürlich so graue Eminense, die auf Furchteinflösend mit einem verhandeln konnten.
00:18:30: Der Herr von bodewels hat uns sogar mal das Mittagessen ab... bestellt in der Uniklinik, weil wir einfach nicht so gespürt haben wie er das wollte.
00:18:37: Da gab es nichts zu essen!
00:18:39: Das war sehr beeindruckend.
00:18:41: aber beeindruckt hat mich da immer auch wenn jemand auf einer Bühne gestanden hat und hat gewerkt.
00:18:47: zum Beispiel Dieter Salomon habe ich kennengelernt.
00:18:49: als jungen Landtagsabgeordneter bin ich als Wirtschafts-Junior hab ich hospitiert bei ihm.
00:18:55: Ich habe dann hier als Wirtschaftsunior die Kandidateverstellung moderiert Als der junge Salomon so frech war sich hier zu bewerben und ihm ja keiner geschlappt hat, also eine Chance hat.
00:19:06: Und plötzlich war Oberbürgermeisterin, wenn man dann so Jahre später in Erlebt hat wie er auf der Bühne steht, wie wir so ein Saalfülle kann.
00:19:14: Das sind Menschen die mich sehr beeindrucken weil ich das auch gern mache.
00:19:18: Also meine wirkungsvollsten Momente da wo ich mich am liebsten dran zurück erinnere.
00:19:23: Ich glaube wenn man auf einer Bühnen steht vielleicht bei einer mitarbeitenden Versammlung.
00:19:27: Wenn man es schafft die große Zahl der Mitarbeiten zu erreichen Reutig mit einem dann in die Zukunft gehen, wenn wir so diesen Zukunft glauben.
00:19:36: Das ist positiv egal wie die Rahmenbedingungen sind.
00:19:38: Wenn man eine Philosophie ins Unternehmen reinbekommt, hey, egal wie es um uns rum ist, wir machen das Beste draus!
00:19:45: Ist mir ganz gut gelungen.
00:19:46: und wenn ich das bei Menschen... Das war ja Ihre Frage.
00:19:48: Entschuldigung, wer sich das beim Menschen erlebt habe?
00:19:51: Dann hab' ich ihm gesagt Ja Genau so.
00:19:53: Und das
00:19:54: entfacht so einen Feuer?
00:19:55: Ja,
00:19:56: also die... Ich mag Historien und ich habe immer vorgestellt wem würden Menschen folgen und so kennt ihr es ja aus diesen Filmen.
00:20:05: Wem folgt dann die Gruppe in die Schlacht hinein?
00:20:08: Wer schafft's da?
00:20:10: Da gibt es welche, die können das überhaupt nicht.
00:20:11: Die stellen sich vorne hin und erzählen irgendwas.
00:20:15: Und mit dem soll ich jetzt da ins nächste Thema ziehen.
00:20:19: Das war immer so eine Motivation von mir, dass sich das hinbekommen.
00:20:23: Dann
00:20:23: habe ich noch eine spannende Frage, bevor mein Richtung Führung werte und auch Menschlichkeit nochmal gucken zum Bereich unserer Region.
00:20:30: Wenn Sie unsere Region hier in drei Worten... Ich weiß es ist sportlich beschreiben müssten welche wären das?
00:20:35: Genuss war ja vorhin schon dabei
00:20:37: ein Stück weit.
00:20:37: Ja, Schönheit, Genuss und Natur sind meine drei Attribute.
00:20:43: Gut, du hast ja schon angekündigt, wohin es jetzt geht.
00:20:46: Herr Schweizer Sie haben viele Jahre Führungsverantwortung getragen.
00:20:49: was macht für sie gute Führungen aus?
00:20:51: Also ich bin so ein Malig-Anhänger dieses an Gallerner Management Schule die sagt zunächst mal die Aufgabe eines Managers ist Ergebnisse zu erreichen.
00:21:00: das ist das Pragmatische.
00:21:02: wenn ich eine Aufgabe bekomme wenn ich einen Ziel vorgegeben bekommen dann ist mein Job das Ziel zu erreichen.
00:21:07: und jetzt kommt aber dieses add on Wenn ich's da noch schaffe dass sichs gutmacht Menschen auf diesem Weg mitnehmen, dass wenn wir am Ziel sind sich alle anlächeln und nicht kann da immer diese Sportmannschaft auch.
00:21:21: Wenn man es dann schafft, dass alle mit mir lächeln auf dem Podest stehen und sagen, ja wir haben das miteinander geschafft.
00:21:26: Das ist für mich so was Gold hat zu schaffen.
00:21:30: Das habe ich über Jahre versucht zu leben aber auch mit meinen Führungskräften trainiert.
00:21:35: Aber das immer als richtig und gut in die richtige Richtung, aber auch noch gut, sodass wir uns auch alle wohl fühlen.
00:21:42: Auch das ist ganz wichtig.
00:21:43: Bestandteil, wenn man so ein bisschen bei der Fussball-Sparre bleibt.
00:21:47: Wenn etwas so Felix mag hat als den Schleifer im Blick.
00:21:50: So habe ich mich als Trainer nie gesehen mit Angst und Druck, mit Repressalien zu führen sondern zu erleben, wenn wir das gut machen.
00:21:59: Wenn die Leute Spaß haben, wenn sie eine intrinsische Motivation haben dann wird ja auch das führen sehr viel einfacher.
00:22:05: Dann ist einfach eine Truppe um dich herum, die alle Bock haben, die Ziele zu erreichen.
00:22:09: Das war mein Credo.
00:22:11: Sie haben es ja
00:22:12: eigentlich vorhin schon beschrieben, die Menschen da auch positiv mitzunehmen.
00:22:15: Nicht mit diesem Angstthema sondern eigentlich, wie würde ich gerne in Punkt der Führung folgen?
00:22:20: Weil ja immer so der Gedanke dahinter gab's da auch so Werte wo sie sagen, die haben sie in ihrer alltäglichen Arbeit immer begleitet oder die waren ihnen wichtig?
00:22:28: Ja natürlich gibt's dann eine ganze Menge.
00:22:30: also wird mich als Humanist bezeichnet für mich nicht so der Mensch, die die menschenwürde Die Wertschätzung steht ganz zentral im Mittelpunkt auch aus der bereits Beschreibenden Arithmetik heraus, Menschen die sich gut behandelt fühlen.
00:22:47: Die sind einfach auch leistungsbereiter.
00:22:48: Also so ein Stück weit auch klug Menschen gut zu behandeln.
00:22:52: Ehrlichkeit war sicher ein Thema dass ich wahrscheinlich werde das bei meiner Verabschiedung niemand auf mich zukommen zu mir sagt, hey und Micha stammt als veräppelt über den Tisch gezogen.
00:23:05: Ich glaube das kann ich sagen dass ich sehr offen und ehrlich war.
00:23:09: nicht, ich glaube ich kann ja sagen, ich war offen und ehrlich und will es zumindest zum Schluss bleiben.
00:23:14: Also ich glaube
00:23:14: auch, dass Sie das so als Feedback bekommen werden.
00:23:18: Gibt noch welche?
00:23:19: die sage würde Herr Schau ergeizig bei Ergeitz ist nicht unbedingt ein Wert, aber das gehört natürlich auch dazu wenn man irgendwo vorne dran steht... mit sehr vielen verschiedenen Themen, die wir bearbeiten müssen.
00:23:34: Und da braucht es ja auch so ein Stück Pfeffer am Hindern, damit man das alles hinbekommen kann.
00:23:40: Ja ich glaube außerdem kann man auch andere nicht begeistert werden, wenn man selber nicht für diese Sache brennt.
00:23:44: Gab es schwierige Entscheidungen, wo Sie jetzt rückblickend sagen, waren der noch richtig?
00:23:49: Das ist eine gute Frage!
00:23:51: Es wäre jetzt vermessen zu sagen, man hatte nie schwierige Entscheidungen klar.
00:23:57: als junge Führungskraft.
00:23:59: sicher immer schwieriger als heute.
00:24:01: Also mit der großen Routine, dass man schon vieles erlebt hat und vielleicht auch ein paar Zusammenhänge besser sieht ist vieles immer einfacher geworden.
00:24:11: also ich habe diese Aufgabe die ich hab eigentlich von Jahr zu Jahr eher leichter empfunden muss ich sagen Anfang hat man vielleicht einmal eine Personalentscheidung getroffen so wie es jetzt auch im Julian Schuster geht.
00:24:20: dann denkt man da ist ein Spieler der macht sich ja seinen Weg und er köhr noch auf den Auto dazu das man die Stärke hat zu sagen ne den wechseln wieder aus oder setze ich auf eine andere Position.
00:24:31: Für mein Führungshandel habe ich immer versucht, ein Bild für mich selber zu entwickeln und hab das auch meinen Mitarbeitern erzählt.
00:24:38: Das Bild eines Gärtners.
00:24:39: bin überzeugt davon dass man dann wenn man alles drum herum hegt und pflegt, dass man denn selber davon profitiert.
00:24:46: Das hatte ich bereits ausgeführt.
00:24:48: aber zum Gärtner gehört eben auch, dass wenn er merkt da läuft was schief Da wächst eine Rombärhecke irgendwo, da muss er auch mal hingehen und schneiden.
00:24:56: Weil wenn er nur durch sein Garten geht und alles anlächelt und sagt, das ist super wie das, dann wird er irgendwann mal nicht mehr zufrieden sein.
00:25:04: gehört natürlich auch dazu und da gehört eben dazu, dass wir einmal erkennen, dass man irgendwo vielleicht eine falsche Personalentscheidung getroffen hat oder eine Entscheidung getroffen haben.
00:25:13: Vielleicht beim strategischen Thema was nicht in die richtige Richtung führt hat.
00:25:18: Eine Fehlerkultur, eine gute Fehlerkultur ist überlebenswichtig, gerade wenn man so eine lange Zeit hat gibt ja Unternehmen, die wechselt jedes Jahr die Manager durch.
00:25:26: Da muss immer der nächste, die Fehler des anderen ausbügelt.
00:25:30: Bei meiner Karriere war das eben so dadurch, dass ich solange hier war.
00:25:34: Ich nutze nie seit der richtigen Entscheidungen.
00:25:36: aber ich war natürlich auch der, der gelackmeiert gewesen wäre wenn ich an falsche Entscheidungen solange fest kann.
00:25:42: Sie haben vorhin schon im Prinzip ihre Rolle damals auch als junge Führungskraft angesprochen.
00:25:46: jetzt wird es uns natürlich interessieren was würden sie jetzt stand heute Status quo vielleicht doch jungen Führungskräften tatsächlich mitgeben auf ihren
00:25:52: Weg?
00:25:53: Ja man sucht ja nach Sinn.
00:25:54: Das würde ich jedem empfehlen was dich persönlich anspricht, wo du einen Sinn drin siehst.
00:25:59: Ich würde auch so ein bisschen pragmatisch sagen aber such nicht nach dem Spaß!
00:26:04: Auch wenn ich jetzt am Ende meiner Karriere sage an mir hat es überwiegend Spaß gemacht ist halt doch so dass Urlaub mehr Spaß macht als Arbeit.
00:26:12: alles andere wäre gelogen und es gehört einfach dazu und das würde ich jeder junge Führungskraft sagen arbeitische Arbeit.
00:26:19: uns gehört auch dazu Leistungen zu bringen auch abends mal da zu sein einmal mal eine extra Mai zu machen, wenn man extra weit springen will.
00:26:27: Das ist wie im Sport muss man mal eine extra Trainingsrunde ziehen also Man kriegt nichts geschenkt.
00:26:32: Ich werde auch das, was ich vorhin mal gesagt habe, jedem empfehle.
00:26:35: überlegt er, stelle ich jeden Tag von Spiegel nur, ob da ein Geld wert wär.
00:26:39: Wenn man den ganzen Tag in irgendwelche nicht-sagenden Videokonferenzen dringeguckt ist als Hintergrunddeko, müssen wir eigentlich so fair sein zu sagen, nee, das hat es jetzt eigentlich nicht gebracht.
00:26:50: Ja also,
00:26:51: ich glaube, dass wirksam können wir schon da auch noch einmal mitnehmen als sei wirksam im Prinzip.
00:26:55: Wir haben einen Blick in die nahezukunft.
00:26:58: Nun beginnt ja ein neuer Lebensabschnitt!
00:27:00: Mit welchen Gefühlen gehen Sie in den Ruhestand?
00:27:03: Absolut
00:27:04: positiv.
00:27:05: Ich war immer jemand, der Zukunftsmut hatte.
00:27:09: Als ich dieser nächste Lebensabnüter bestehte eigentlich nur aus Chancen und Möglichkeiten, aus Vielfalt... Naja, blöd wenn man da draußen etwas Schönes macht.
00:27:20: Also ich freue mich sehr darauf.
00:27:22: Habe ich auch ein bisschen vorbereitet drauf?
00:27:24: Ich weiß natürlich auch dass wenn man so in eine Rolle kommt die Fallhöhe nicht große ist es nicht nur zufrieden macht wenn wir daheim die Rose gewählt jeden Tag.
00:27:34: aber ich habe mich doch ganz ordentlich darauf vorbereitet und es gibt einige Dinge die mir Spaß machen werden und mit denen ich meine Zeit füllen werde.
00:27:44: Das heißt,
00:27:44: verraten Sie uns, worauf es sich vielleicht persönlich am meisten freuen?
00:27:48: Auf die Selbstbestimmtheit.
00:27:50: Auf das jeden Tag für mich selber zu entscheiden, womit fülle ich jetzt mein Leben?
00:27:57: und ich werde Ihnen nicht irgendwelche großen Projekte erzählen und keine Versprechungen machen!
00:28:03: Was ich mache, gehört das jetzt einfach mal so ein bisschen auf mich zukommen lasse.
00:28:05: Ich bin ja nicht nur drei, zwanzig Jahre Geschäftsführer und dann bin jetzt auch schon fünf oder zwanziger Jahre in der Geschäftsführung.
00:28:11: also war da vorschauen Stellvertreter.
00:28:13: Fünf bis vierzehn Jahre bei der AOK.
00:28:15: Das Gefühl ist es schon so ein bißel wie am Ende eines Mache-Ton Laufs, also ich habe jetzt echt ... ... forty-fünf Jahre Vollgas gegeben.
00:28:23: Wenn ich jetzt gefragt werde, was macht Schätz?
00:28:25: Ist so ein bisschen wenn sie dem Macher den Läufer im Ziel ... ... das Mikro hinhalte und sagt unnächster Laufe erst mal... Erstmal durchfragen erstmal, schaue erstmal, relaxe.
00:28:35: Und ganz bestimmt wird mein Körper und mein Geist relativ schnell sagen, jetzt mach wieder was!
00:28:40: Das wird bestimmt zu sein aber dann ... ... werde ich mit mir selber in Diskussion gehen und nicht von irgendwoher einen Auftrag bekommen.
00:28:47: Muss ich meiner Frau noch ... Das ist so meine Idee.
00:28:52: Gibt es trotzdem noch Ziele oder Träume, wo Sie sagen, das möchte ich mir jetzt noch erfüllen?
00:28:57: Ja, ich segle gerne und ich werde natürlich schauen, dass ich noch mehr auf dem Meer sein werde als bisher.
00:29:08: Menschen, die auf dem Land wohnen und eine große Garde oder ein großes Haus haben.
00:29:12: Da gibt es natürlich eine große Liste von Dingen, die man schon immer mal ... Da gibt's viel zu tun!
00:29:15: Ich glaube da gibt's ganz viele Leute, die sagen ja das müssen wir einmal tun.
00:29:19: Und dann hat meine Tochter uns die große Freude gemacht, dass wir jetzt seit ein paar Wochen Großeltern sind.
00:29:26: Und da gehe ich davon aus, dass der eine oder andere Aufgabe auf mich zukommt Und meine Frau überlegt auch schon ständig, was ich denn mal machen könnte.
00:29:36: Also ich gehe mal davon aus dass da oder ein oder andere Vorschlag kommt.
00:29:42: Ich
00:29:42: glaube langweilig wird es auf keinen
00:29:43: Fall.
00:29:44: Jetzt würde man noch gerne einen Blick mit Ihnen werfen nämlich auf die Person der jetzt sozusagen auch in ihre Fußstapfen rückbeziehungsweise den Eigenweg ja hoffentlich gestalten wird.
00:29:52: an Ihrer Position das würden sie der Personen jetzt auch für eine Radis klingt immer so hochgestochen.
00:29:57: aber ja was würden Sie einfach hinterlassen wollen?
00:30:02: Nachfolger, den Volker Chipilla jetzt tatsächlich nicht mit großen Ratschlägen belehren weil wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten.
00:30:09: Weil ich seine Entwicklung hier am Haus mit begleitet durfte und er jetzt seit mehreren Jahren mein Stellvertreter war und ich sehe es einfach mal so das was er sich abschauen wollte Das konnte er sich abschauen und das, was er anders machen will.
00:30:24: Deshalb werde ich jetzt in den nächsten Monaten weiter meine Aufgabe erfülle und wir werden viele Dinge zusammentun.
00:30:32: Aber nach dieser langen Zeit ist es auch gut, dass man so ein bisschen eine andere Handschrift in die Führung kommt.
00:30:39: Ich werde ihn nicht zu sehr mit guten Ratschläge behellingen.
00:30:43: Habe ich mir zumindest vorgenommen?
00:30:49: jetzt noch eine persönliche Schnellfrage-Runde mitgebracht, Herr Schweizer.
00:30:52: Jetzt wird es nochmal sportlich im wahrsten Sinne.
00:30:54: wie Daniela und ich stellen immer im Wechsel eine Frage und bitte gerne aus dem Bauch heraus so antworten wir sie jetzt gerade kurz und prägnant dazu Stellung beziehen wollen.
00:31:01: Daniela!
00:31:02: Gut dann starte ich mal.
00:31:03: welche Eigenschaft schätzen Sie an Menschen am meisten?
00:31:07: Positivität das finde ich am schönsten.
00:31:09: wenn jemand positiv ist
00:31:10: Dann hätten wir gern ein Wort dass Ihre Zeit bei der AUK beschreibt.
00:31:14: Wirkungsvoll
00:31:15: Was möchten Sie in Erinnerungen behalten
00:31:17: Dimension?
00:31:18: Und dann
00:31:18: noch zu allerletzt, wofür sind Sie besonders dankbar?
00:31:21: für die Gesundheit.
00:31:22: Ist
00:31:23: ja auch das Allerwichtigste.
00:31:24: Dann sind wir ja schon soweit.
00:31:25: Wahnsinn!
00:31:26: Herr Schweizer
00:31:27: vielen Dank für dieses interessante Gespräch und für Ihren jahrzehntelangen Einsatz für die Menschen in unserer Region.
00:31:35: Ja vielen Dank dass sie mir die Gelegenheit gegeben haben im Podcast hier aufzutreten, ist auch für mich eine Freude und eine Ehre natürlich gewesen.
00:31:42: Sehr gerne!
00:31:43: Und wir wünschen Ihnen an der Stelle natürlich auch für Ihren Ruhestand jetzt alles Gute dass ihr alles was Sie sich vornehmen oder ja wo Ihre Frau vielleicht auch noch ein paar Aufgaben findet umsetzen können.
00:31:52: natürlich Gesundheit.
00:31:53: sie haben selber schon gesagt ich denke das ist das allerwichtigste was wir haben können und schöne Begegnungen einfach eine schöne Zeit.
00:31:59: jetzt weiterhin für Sie.
00:31:59: vielen
00:32:00: Dank Vielen Dank.
00:32:01: Das war eine weitere Folge von Region im Blick und Tour.
00:32:04: Wir geben der Region eine Bühne.
00:32:06: Ja genau und wenn euch diese Folge natürlich auch der Podcast gefallen hat, dann dürft ihr den gerne abonnieren.
00:32:11: Und auch weiter teilen denn ja wir wollen ja auch auf unserer Reise zu spannenden Persönlichkeiten und auch in unsere Region viele Menschen noch hier begleiten und demnach gerne fleißig weitersagen.
00:32:20: Vielen vielen Dank für diese Folge hier bei Regionen im Blick und Tour.
00:32:23: und bis zum nächsten Mal!
00:32:24: Bis bald
00:32:25: Tschüss.
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