Drei Jahrzehnte voller Wandel, Weitblick und Wellness
Shownotes
Rolf Rubsamen blickt auf mehr als drei Jahrzehnte als Kurdirektor in seinem Heimatort Bad Krozingen zurück – auch wenn er selbst sagt, dass er selten zurückschaut, sondern lieber nach vorne denkt. Freude an der Arbeit, unternehmerisches Denken und möglichst wenig politische Bremsen prägen seinen Ansatz. Aus seiner Sicht braucht ein Kur- und Gesundheitsstandort heute vor allem Breite: Gesundheit, Reha, Wellness, Baden, Fitness, Natur, Veranstaltungen und neue Ideen müssen zusammenspielen, um zukunftsfähig zu bleiben.
Ein zentrales Thema ist die Entwicklung des Kurwesens: Während früher viele Kuren stärker von Arbeitgebern, Krankenkassen oder anderen Stellen getragen wurden, sind Gäste und Patienten heute deutlich stärker gefordert, selbst in ihre Gesundheit zu investieren. Für Rolf Rubsamen ist genau deshalb wichtig, attraktive Angebote zu schaffen, für die Menschen bereit sind zu bezahlen – vom Thermalbad über Wellness bis hin zu sportiven und gesundheitsorientierten Angeboten. Die Vita Classica ist dabei ein Aushängeschild weit über die Region hinaus, gedacht für Gäste aus Bad Krozingen, der Region, dem Dreiländereck, der Schweiz und Frankreich.
Besonders deutlich wird sein Prinzip der stetigen Weiterentwicklung: Nicht einmal groß investieren und dann stehen bleiben, sondern alle drei bis fünf Jahre Neues schaffen, um Stammgästen und neuen Besucherinnen und Besuchern immer wieder attraktive Angebote zu machen. Dabei spielen Kundennähe, offene Ohren bei Mitarbeitenden, Investitionen, Instandhaltung und wirtschaftliche Verantwortung eine entscheidende Rolle. Zum Schluss zeigt Rolf Rubsamen auch die persönliche Seite: Ausgleich findet er im Wald, beim Spazierengehen, Radfahren oder bei einem Glas Rotwein auf der Terrasse – und trotzdem bleibt der Blick für neue Ideen fast immer dabei.
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von Region im Blick und Tour.
00:00:04: Schön, dass ihr alle hier wieder dabei sind!
00:00:07: Heute haben wir einen Gast – so viel dürfen wir jetzt schon im Intro verraten – der wie kaum ein anderer die Entwicklung von Bad Krozing in den vergangenen Jahrzehnten geprägt hat.
00:00:15: Nämlich seit ca.
00:00:21: Kur und Bäder GmbH.
00:00:23: Und er begleitet Projekte, gestaltet natürlich auch Veränderungen und hat den Gesundheits- und Tourismusstandort Bad Krozzingen entscheiden mit und weiter entwickelt.
00:00:31: Wir sprechen über Wandel heute bei Region im Blick und Tour natürlich auch über Verantwortung, Heimatverbundenheit und natürlich über persönliche Geschichten aus drei Jahrzehnten – das muss man sich mal vorstellen – Kurdirektion?
00:00:43: Ja viele verbinden Bad Krozzingen heute ganz selbstverständlich mit Erholung, Gesundheit, Thermalbad Kurpark Musikveranstaltungen und hoher Lebensqualität.
00:00:53: doch hinter all diesen Entwicklungen stehen Menschen mit Ideen.
00:00:57: Ausdauer und Visionen.
00:00:58: Und genau über diese drei Jahrzehnte möchten wir heute sprechen, über Erfolge, Herausforderungen, besondere Momente aber auch über den Menschen hinter der Funktion.
00:01:08: Wir freuen uns deshalb sehr auf das Gespräch mit Rolf Rupsamen.
00:01:12: Ja herzlich willkommen!
00:01:13: Wunderschönen guten Tag!
00:01:15: Herr Rupsam, wir haben es ja im Intro sozusagen schon erwähnt Sie sind seit über zweiund dreißig Jahren hier tätig an dem Standort und ich glaube da können wir doch einfach mal in Versuch starten wenn sie jetzt diese zweiunddreißig Jahre spontan in drei Worte fassen müssten.
00:01:29: Welche wären das?
00:01:30: Das schaffe ich nicht, aber Freude an der Arbeit ist sicher wichtig und immer als Unternehmer denken wo kann ich eine Träge erhöhen?
00:01:38: und dann sage man etwas frech so wenig Politik wie möglich.
00:01:42: Okay ja okay.
00:01:43: also ich meine zwei, dreißig Jahre.
00:01:45: das bedeutet ja tatsächlich auch wahrscheinlich viele Begegnungen Daniela
00:01:49: Bestimmt viele Begebnungen Veranstaltungen Entscheidungen oder wahrscheinlich unzählige Sitzungen.
00:01:55: Gibt es eigentlich einen Moment, an dem Sie sofort denken mussten?
00:01:58: Als klar war jetzt sind das tatsächlich schon drei Jahrzehnte.
00:02:02: Man steht so unter Strom in den ganzen zwei und dreißig Jahren, hat immer wieder neue Projekte.
00:02:07: Also ich habe ganz selten zurückgeschaut, ganz selden gezählt.
00:02:10: Das hat sich alles von alleine ergeben.
00:02:12: Ja
00:02:13: also was heißt von alleine hergeben?
00:02:14: War das so ihre Intuition die sie dann gelenkt hat oder...
00:02:17: Hat?
00:02:17: sie arbeiten quasi jeden Tag im Kopf sowieso Sie gehen am Wochenende mit der Frauenwahl spazieren.
00:02:23: Sie sagt dann bist du heute wieder ruhig.
00:02:24: Was denkst Du wie?
00:02:25: da fällt ja wieder etwas ein?
00:02:26: Fällt dein Projekt ein oder so?
00:02:28: Von daher hat man wenn man Freude an der Arbeit hat geht man in dieser Arbeit einfach auf und Vielfalt zeichnet auch so ein Kurdirektor aus, dass man Gesundheit, Kulturismus, Wellness, Natur Bäume, Parkanlagen viele Dinge umtreiben kann.
00:02:45: Definitiv!
00:02:45: Und wir haben ja schon den Standort Bad Krötzingen vorhin angesprochen.
00:02:49: was würden Sie sagen Herr Rubsam?
00:02:50: Sie haben die Stadt über viele Jahre mitgestaltet.
00:02:53: durch ihre Arbeit hier vor Ort War Ihnen eigentlich da auch schon früh klar, dass Ihr beruflicher Weg mal in diese Richtung gehen würde?
00:02:59: Wie er sich dann entwickelt hat.
00:03:00: Eind ich nicht!
00:03:01: Ich denke man lässt es alle auf sich zukommen.
00:03:03: und zur Laufbahnkarriere das kann man heute nicht mehr planen.
00:03:06: Ich war immer offen für Soziales und für Wirtschaftliches, für Kulturelles, für Sportliches und war dann Sozialarbeiter bei der AWO in Freiburg.
00:03:16: in meinem Heimatort, bat kurzsingend beworben und sieht aus hat funktioniert.
00:03:22: Ja weil gerade Heimat-Ort da könnte man ja auch sagen oh je ich bin hier aufgewachsen nicht leb hier kriege ich das überhaupt hin.
00:03:28: gab es da Resonanzen aus ihrem Heimat Ort?
00:03:31: Ich nehme mir was vor und dann ziehe ich das durch.
00:03:34: dann gibt's halt rechts positive Meinungen links gibts vielleicht auch negative Meinungen.
00:03:38: also nach einem halten Jahr nach einem Jahr habe ich überwiegend positive Rückmeldung bekommen.
00:03:42: Okay, tatsächlich ja.
00:03:44: Wie hat sich die Rolle als Kurdirektor im Laufe der Jahre verändert?
00:03:50: Tourismus, Gesundheitswesen und Veranstaltungsmanagement sind heute vermutlich deutlich komplexer als in den Neunziger.
00:03:56: Einmal war ich ja erst thirty-six Jahre alt und ein Kurdirektor mit thirty- six Jahren – das gibt es eigentlich nicht!
00:04:02: Die haben sich immer Eltern so wie ich jetzt mit grauen Haaren oder leichtgrauen Haar.
00:04:07: und natürlich war es früher, waren die Wege mehr vorgezeichnet.
00:04:11: Und heute musst du aktiv einen Weg herstellen, dass du den ganzen Laden hier umtreiten kannst, dass Du genügend finanzielle Mittel immer hast notwendige Investitionen für den Standhaltungen, dass du nie irgendwo ein Budget holen musst oder betteln musst um ihre finanzielle Mittel.
00:04:27: Du musst aber das selber verdienen und dann bist du auch glücklich.
00:04:30: Also deutlich mehr Einsatz?
00:04:32: Ja es kommt dazu automatisch in jeden Job in jeder Branche, musst du heute mehr bringen wie früher!
00:04:37: Also vielleicht schließt sich da ja auch die Frage an, weil ich glaube Bad Kotzing steht ja mitunter.
00:04:41: Sie haben es schon angesprochen für viele Themen.
00:04:43: Wir haben Gesundheitsstandort hier.
00:04:44: Es geht um Erholung in Bad Kotcing und eine moderne Infrastruktur, die sich ja auch in der Zwischenzeit entwickelt hat.
00:04:50: Jetzt sagt man heute noch, das ist halt so und es ist selbstverständlich – sie haben ja gerade gesagt, sie waren in den Sechsten Dreißig, aber hätte wahrscheinlich nicht vermutet, dass sie als Kurdirektor hier auftreten.
00:04:59: Was würden Sie sagen?
00:05:00: Damals war das ja auch noch eine Art Pionierarbeit wahrscheinlich.
00:05:03: wie muss ich jetzt ein Moderna Kur- und auch Gesundheitsstandort heute aufstellen.
00:05:07: Was hat sich da vielleicht verändert, um auch zukunftssicher zu sein?
00:05:10: Aus meiner Sicht muss ich jeder Ort sehr breit aufstellen, weil die Welt ist sehr volatil und es geht mal schnell links rum, geht schnell rechtsrum, dass sie immer mal sagen jetzt mache mehr Gesundheit, jetzt mache mir Reha-Kliniken, jetzt gehe ich mir auf Wellness, jetzt geh ich mehr auf Baden, jetzt lasse ich mir was Neues einfallen oder... Man muss halt auch auf Investoren aktiv zugehen und damit denen neue Projekte aushäcken.
00:05:32: Und da musste ich auch selbst enorm schnell bewegen.
00:05:36: Hat sich so dieses Kurwesen oder generell das Erholungsthema verändert?
00:05:40: Sie haben schon gesagt, mehr auf Wellness – was haben sie da wahrgenommen?
00:05:43: Natürlich!
00:05:43: In den Sebziger-, Achtziger- und Neunzigerjahren gab es noch viele offene Badekuren, viele Rezeptkurren ….
00:05:49: Oder BRSF hat seinen Mitarbeiter zur Erholungen geschickt, dass sie fit werden hat als Arbeitgeber alles bezahlt.
00:05:56: Heute ist im Prinzip genau das Gegenteil.
00:05:58: Die Menschen werden gebeten, auch von uns die Gäste, Patienten einen Teil selber zu bezahlen oder alles selbst zu bezahlen.
00:06:05: Die Kasse hilft, die Rennversicherung hilft.
00:06:07: also man muss einfach mehr finanzielle Mittel einsetzen um fit zu bleiben und seine Gesundheit wie beim Auto.
00:06:13: Muss jedes Jahr eine Wartung geben am Auto dann kann auch jeder Patient mal in die Klinik gehen zum Arzt gehen eine Erholung machen eine Kur machen ab und mit eigenen finanziellen Mitteln.
00:06:23: Das hat sich schon gravierend geändert.
00:06:24: Ist aber richtig so
00:06:26: Also auch dieses Thema, was die gesagt haben Sponsoren oder Unterstützer zu kriegen.
00:06:29: Die auch da sie wahrscheinlich mit unterstützen das weiterhin auch zukunftsfähig zu halten.
00:06:34: Ich denke es sind ja auch Betriebskosten
00:06:35: etc.,
00:06:36: die haben sich ja auch verändert.
00:06:37: Das ist richtig!
00:06:38: Mein Energiekostens aktuell steigen fast schon ins Unermessen, aber das Steiger ist sehr stark.
00:06:43: Personal nicht aus den Geldverdienern, sie eine gute Arbeit machen.
00:06:46: Und das müssen Sie ja selbst mit Arträgen entsprechend finanzieren.
00:06:49: Gab es denn Projekte oder Entscheidungen bei denen Sie damals schon gespürt haben?
00:06:54: Das könnte die Zukunft von Bad Kotzingen entscheidend verändern.
00:06:57: und gibt es noch Projekten oder Ideen, die Sie noch verwirklichen möchten?
00:07:01: Als ich hier angefangen habe war mir eigentlich Sonnen klar dass es Gesundheitswesen nicht als Vollkasko-Mentalität mit zu den Patienten kommen kann, sondern dass ihr mal einen eigenen Anteil erforderlich ist.
00:07:13: Und als Koord nicht nur auf Gesundheitssätzen tust, bleibt das Stand beim Bleib ganz wichtig.
00:07:19: aber du musst auch Wellness machen!
00:07:21: Du musst Dinge zum Wohlfühlen machen und sportive Dinge... Machen, muss ein Fitnessstudio machen.
00:07:27: Einfach eine ganze breite Palette wo die Menschen bereit sind dem Beitrag zu bezahlen das ihnen besser geht dass sie beruflich leistungsfähiger sind, dass sie privatleistungsfähig sind.
00:07:36: Das war der Hauptstrategie als ich hier angefangen habe.
00:07:39: Obstant hat es ja nicht eintritt wusste man nicht genau aber es war tatsächlich so und heute ist immer noch so Und da muss ich doch investieren, um tolle und marktfähige Produkt- und Dienstleistungen anbieten zu können.
00:07:50: In einem tollen Ambiente!
00:07:51: Ja Sie haben ja jetzt schon Erholung welches Wohlfühlen angesprochen.
00:07:54: Ich denke ein Standort der sicherlich hier viel bekannt ist es ja die Vita Classica.
00:07:59: Die Vita classica gilt heute als Aushängeschild weit über die Region hinaus.
00:08:03: Was war damals Ihre Vision?
00:08:05: Das war eigentlich schon immer so, dass wir nicht nur Bad Grötzingen sehen als Vermarkter von Bad Grotzingen sondern mindestens die gesamte Region.
00:08:14: Von Preissachs, Stauvermünzerthal, Freiburg bei Grötzig und Mürttheim natürlich nach Basel in die Schweiz.
00:08:19: Schweizer Gäste sind bei uns herzlich willkommen.
00:08:21: Französische Gästen sind bei unseren Herzen willkommen.
00:08:24: Drei Ländereck, das stand schon immer im Mittelpunkt wenn es um Zielgruppen und Vermarktung ging.
00:08:30: Wir haben ja jetzt schon angesprochen Betriebskosten
00:08:32: etc.,
00:08:32: es hat sich viel entwickelt.
00:08:34: gab's auch mal einen Moment in ihren drei Jahrzehnten, wo sie gesagt haben, warum tue ich mir das eigentlich alles an oder auch mal im Moment des Zweifels?
00:08:41: Gut.
00:08:42: Wir sind eine baulustige Truppe mit Architekten und Technikplanern, mit unseren Marketingleuten, mit Handwerkern die immer wieder neue Ideen bringen.
00:08:51: Natürlich wollen wir was verdienen und ich bau aber auch sehr gerne und investiere sehr gerne.
00:08:56: Und dann hat man auch seine Strategie, seine Zielsetzung, dass man einfach neue Aktivitäten immer baut.
00:09:01: Dass man keine Terme hat – einmal sechzig Millionen investiert und nach zehn Jahren ist alles gleich.
00:09:07: Sondern unsere Strategie war klar alle drei bis fünf Jahre was Neues!
00:09:11: um auch mit der Zeit zu gehen, neue attraktive Angebote machen zu können und den Stammkunden, den Stamngästen immer wieder was Neues anzubieten.
00:09:20: Und das ist total aufgegangen!
00:09:21: Das war einfach nicht klar, dass es so funktioniert.
00:09:24: Wenn wir etwas Neues gebaut haben, dann hatten wir Baulärm gehabt, da haben wir Staub gehabt.
00:09:27: Es gab einfach kleine Beeinträchtigungen.
00:09:29: Wir hatten mal provisorische Umkleide, provisorge Duschen – unsere Gäste haben das alles mitgemacht Weil Sie wussten, es kommt hinterher was tolles Neues raus.
00:09:38: Ja das ist ja richtig schön in dem Moment dass auch Ihre Gäste da die Vorfreude mit Ihnen teilen weil sie jetzt schon gesagt haben, die Investition werde ich da gerne mal noch nachfassen.
00:09:46: Haben Sie da so einen... Also wie haben Sie entschieden?
00:09:48: Was Sie alle drei bis fünf Jahre machen?
00:09:50: reist man darum inspiriert man sich?
00:09:52: oder was hat sie da so am meisten überzeugt zu sagen Das machen wir jetzt.
00:09:56: Sag mal Salop Architekten Technikplaner Bauherren Markelleut haben als Auto gesetzt sind erst einmal in Deutschland spazieren gefahren.
00:10:03: Wir haben uns viele andere Themen angeguckt, auch unterschiedliche.
00:10:07: Eher Freizeitthermen eher Gesundheitsthermen und haben einfach gesagt okay ich habe hier fünf Millionen was machst du mit denen fünf Millionen?
00:10:16: Und so haben wir Marktforschung betrieben und haben vermeintlich rauskriegt was zahlende Kunden einfach haben wollen und für was sie bereits den Geld auszugeben.
00:10:24: und dann haben wir das gemacht oder überwiegend gemacht
00:10:27: Und es ging ja auf über seit drei Jahrzehnt.
00:10:29: Das ist tatsächlich so, ja.
00:10:30: Gab
00:10:31: es Momente in denen Sie besonders unter Druck standen oder Entscheidungen treffen mussten die Ihnen nicht gleich gefallen sind?
00:10:37: Ja
00:10:37: einmal muss man zuerst investieren.
00:10:39: geht fünf sechs sieben Millionen aus?
00:10:41: Und du weißt nicht, ob die Menschen bereit sind mehr zu bezahlen.
00:10:44: Ob mehr Menschen kommen und da hast du schon schlaflose Nächte weil bei uns muss sich alles rechnen.
00:10:49: wir müssen alle Investitionen finanzieren.
00:10:52: das muss am Ende des Tages einen kleinen Überschuss rauskommen.
00:10:55: Wir bekommen von niemand ein Budget geschenkt und können es ausgeben sondern wir müssen sagen liebe Kunden habt ihr Lust haben was Neues machen wollt?
00:11:03: ihr?
00:11:03: etwas neues kostet ein bisschen mehr.
00:11:05: das ist unsere Welt.
00:11:06: also sie haben auch aktiv mit ihren Kunden Rücksprachen oder Umfragen gemacht.
00:11:11: Das ist das Allerwichtigste.
00:11:12: und nicht nur ich, man muss sich immer mit gutem Beispiel vorangehen.
00:11:15: Sondern alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bademeister die Mitarbeiter empfangen Die Reinigungskräfte müssen mit unseren Leuten kommunizieren wenn die Gästen kommuniziert und jemanden die Ohren ganz weit aufmachen.
00:11:28: wo klemmt es?
00:11:28: was müssen wir verbessern?
00:11:30: Was muss schöner werden?
00:11:31: Und dann machen wir das auch.
00:11:32: uns kostet nichts wenn unsere Mitarbeiter unsere Gäste fragen und eine Rückmeldung an einen Chef geben
00:11:36: Ja und ich glaube das ist das allerwichtigste, dass sie nah an ihren Kunden sind.
00:11:40: Definitiv weil nur dann können Sie auch sinnvoll investieren.
00:11:42: was wollen meine Kunden überhaupt?
00:11:44: Wenn wir jetzt mal zurückblicken, da gehen wir aber ins Jahr fourhundneinzig Herr Rubsamen ein Stückchen weiter zurück auf den Zeitstrahl.
00:11:50: Kann sich dunkler erinnern.
00:11:51: Können sich dunkle erinneren?
00:11:52: perfekt!
00:11:53: Da würde es mich natürlich interessieren was Sie dem Herr Rupsamen vielleicht als jüngerem Ich vielleicht Stand heute empfehlen würden.
00:12:00: Gibt's da so eine
00:12:00: Rat?
00:12:01: Eigentlich das was ja immer gesagt habe, dass man auf Investition achten soll Vielleicht ein bisschen noch, dass man rechtzeitig aktiv Investoren sucht und die pflegt und hegt.
00:12:11: Und die spazieren trägt und goldenen Wegen bereitet, dass wir da vorankommen.
00:12:15: Das hätte man noch intensiver machen können.
00:12:18: Wir haben sehr viel als Unternehmen, das ist nicht als GmbH, es ist eine Sechzehprozent Kommune, Rest privat.
00:12:24: Wir sind selber viel investiert.
00:12:26: Aber wenn man fremde Investoren findet, die bereit sind mit uns zu machen.
00:12:29: Das ist ja noch besser!
00:12:30: Kann man das eingrenzen?
00:12:32: Also so vielleicht einen Blick geben, wenn Sie jetzt sagen wir suchen Investoren rechtzeitig suchen wie kann man sich das vorstellen?
00:12:38: von der ersten Anfrage suche bis dann auch zur fertigen Umsetzung was sind es für Zeitrahmen?
00:12:43: Im Prinzip suchen wir halt Investoren für Freizeiteinrichtungen, Investoren wie Hotels, Investoren für Restaurants, für Pensionen und für Ferienwohnungen.
00:12:52: Dass man einfach immer wenn was Neues baut ist das attraktiv!
00:12:56: Und nach zehn Jahren muss man dann alle Teppichböden, alle Betten wechseln und die Fußböde wieder wechselt.
00:13:00: aber zehn Jahre hat man schon mal Ruhe können und kann etwas Neues anbieten und die Gäste kommen dann auch gerne.
00:13:06: ach ihr habt ein neues Hotel.
00:13:07: probieren wir auch mal aus.
00:13:08: Okay, und quasi in den zehn Jahren gibt man schon wieder auf Neue.
00:13:11: So ist es?
00:13:12: Ganz genau ja!
00:13:13: Und
00:13:13: wenn Sie einmal Nicht-Kur-Direktor sind was macht Rollfrucksamen gerne privat?
00:13:18: Wo finden sie Ausgleich?
00:13:20: Schon als junger Mensch war ich gern im Wald unterwegs früher viel mehr beim Schocken und gewärfelt einem Berg hoch jetzt eher Spaziergänge kleiner kleine größere Wanderungen Im Schwarzwald bei uns vor der Haustür.
00:13:31: Das ist sicherlich für mich wichtig.
00:13:33: Ich gehe unheimlich auch in Bad Grotzingen spazieren Auch mal abends.
00:13:37: Da gehe ich mal in Parkplätzen vorbei und gucke, sind die Hotels belegt.
00:13:40: Welche Autonomien sind vor dem Hotel
00:13:41: etc.,
00:13:43: oder natürlich fahre ich keine Rad.
00:13:45: Ich habe ein Rennrad das mache auch schon seit dreißigvierzig Jahren Rennrat fahren.
00:13:49: Und da kann mich mit Bewegung, kann mir am besten entspannen.
00:13:51: Also selbst in der Freizeit haben Sie trotzdem noch den beruflichen Blick?
00:13:55: Das
00:13:55: lässt sich nicht ausschließen!
00:13:56: Ja man geht damit offene Augen durch die Welt.
00:13:58: Oder wenn ich im Ola bin sagen wir auf Greta oder in Andalusien dann finden wir immer eins, zwei, drei Ideen.
00:14:04: Ach das können wir doch bei uns auch machen.
00:14:06: Ja, ich glaube das geht sich einfach.
00:14:07: Es ist automatisch in einem Trend dann.
00:14:10: Gehen wir doch nochmal zurück.
00:14:11: in diesen Zweiunddreißigern gab es da so einen Moment sicherlich viele wo sie sagen wow!
00:14:15: Es war irgendwie ein wahnsinnig emotionaler Moment für mich, sei es ein Projekt wo sie vielleicht am Anfang nie daran geglaubt hätten dass das so entstehen kann.
00:14:23: oder ja wo sie heute rückblickend sagen wow also das war unfassbar.
00:14:27: Im Prinzip komme ich aus Bauen zurück.
00:14:28: wir haben Erweiterungsabschnitt ein zweites großes Außenbecken gebaut in der Wiederklasse K. Haben das auch im Prinzip selber wieder geplant mit einem Ganten mit einem Strudelkanal über das gesamte Becken und da kamen die Gäste auch die älteren.
00:14:43: Das hat Spaß gemacht, das hat Freude gemacht.
00:14:46: Toll dass ihr ein zweites Außenbecken herstellt auch viel Geld dafür ausgeben.
00:14:50: Wir sind auf dem richtigen Weg und wussten genau ein zweides Außen Begen heißt auch im Hochsommer wenn es heiß ist.
00:14:57: wo vielleicht früher Niemand auf die Idee kam, eine Therme zu nutzen ist jetzt ganz anders.
00:15:03: Sind wir ein schönes, komfortables Freizeitbad?
00:15:06: Kommt man morgen zum Zehen hat seine eigene Liege, hat zwei Bücher dabei geht Sonnenbaden Mittagessen trinken und abends um halb sieben gehen die Gäste glücklich hoffentlich nach Hause.
00:15:17: Herrlich also ich bekomme gleich Lust drüberzulaufen hier.
00:15:19: tatsächlich das war jetzt ein schönest Bild was genau gemacht haben.
00:15:22: Was bedeutet Erfolg heute für Sie?
00:15:24: Was würden Sie sagen?
00:15:25: Man muss es leider ganz gering oder mit wenigen Worten sagen, am Ende des Jahres muss also schwarze Null da sein.
00:15:33: Muss man Erträge erzielt haben?
00:15:34: Muss man Überschuss erziehlt haben dass man immer wieder investieren kann und immer wieder entstand halten kann.
00:15:40: Ohne muss nichts los hieß es früher.
00:15:43: Und abseits von den Zahlen wahrscheinlich wie Sie erzählt haben das sie dann die begeisterten Blicke ihrer Kundinnen und Kunden sehen
00:15:48: natürlich Grundlage dass die Zahlen stimmen
00:15:51: Ja, ja.
00:15:52: Jetzt gehen wir doch mal mit Ihnen noch in eine ganz andere Kategorie herab.
00:15:55: Sie dürfen jetzt ganz auf Ihr Bauchgefühl hören.
00:15:57: Wir haben nämlich ein paar Entwederoder-Fragen für sie im Gepäck.
00:16:00: Also das heißt was Ihnen spontan dazu kommt wo es sich am Wohlsten damit fühlen und da bleiben wir natürlich einmal beim Beruflichen aber man möchten auch mal hinter die Kulissen bei ihnen blicken.
00:16:08: Ich stellen Sie mal mit der ersten Frage vor die Wahl.
00:16:11: Café oder Thermalbad am frühen Morgen?
00:16:13: Café am Frühen morgen!
00:16:14: Okay, noch nicht so eben am Schwimmen tatsächlich.
00:16:17: Kurpark spaziergang oder ist es dann doch eher der Konzertabend
00:16:20: Beides.
00:16:21: Also ich bin viel im Korpak unterwegs, das nutze ich gerade als Schöpferische Pause und ich sehe immer irgendwas, kriege immer eine Anregung – das macht mich wahnsinnens Freude!
00:16:29: Natürlich Konzept, freie Himmel, Open Air, Klassik, Rockpop gehört auch dazu.
00:16:34: Alles durchweg?
00:16:35: Okay.
00:16:36: Planung oder Bauchgefühl?
00:16:37: Planung, Struktur ist schon meine Welt.
00:16:40: Das ist dann
00:16:40: doch okay.
00:16:41: Und wenn Sie in der Freizeit oder an einem freien Abend eher ruhig genießen oder immer neue Ideen entwickeln?
00:16:49: Glas Rotwein auf der Terrasse in den Himmelschau und die Vogelzwitschen hören.
00:16:53: Das ist
00:16:54: besser, okay?
00:16:55: Alles klar, da locken wir das doch ein!
00:16:56: Ja dann
00:16:56: wollen wir auch gerne mal noch einen Übergang zur Zukunft herstellen.
00:17:00: nach zweiunddreißig Jahren Erfahrung interessiert uns natürlich auch ihr Blick nach vorne.
00:17:06: Gesundheitstourismus verändert sich Menschen haben andere Erwartungen Digitalisierung wird wichtiger.
00:17:11: wie muss man sich ein moderner Kurort heute vorstellen?
00:17:15: Wie muss er sich weiterentwickeln?
00:17:17: Ich wurde von der dualen Hochschule Lürrach gefragt, ob ich einen kleinen Lehrauftrag übernimmt zum Thema Gesundheitstourismus.
00:17:23: Bis einmal zuerst mal mehr Arbeit aber dann beschäftigt man ziemlich und denkt an Bart Gottzingel, an seine Aufgabe.
00:17:29: und da gibt es immer zwei Hauptstandbeine die man immer parat haben muss Gesundheit und wohlfühlen.
00:17:34: Wenn man das beides gleichzeitig bearbeiten kann, und beides als gleichzeitig gestärken entwickeln kann dann hat man schon eine gute Ausgangslage um die Zukunft gut gestalten zu können.
00:17:43: Vieles kommt dann automatisch weil es in einfach die Grundlagen jedes Kurortes, jedes Heilbades und auch von Bad Kotzingen.
00:17:49: Dann kommen wirklich viele, viele Spiele.
00:17:50: Wiesen zeigen mal dazu hochwertige Wellness, deutsch-japanischer Austausch, japanischer Garten, den Kurpark weiterentwickeln, Konzerte veranstalten, Radtouren, Spaziergänge, Wanderung und Organisieren, Weintouren – wir sind eine Weingegend!
00:18:05: Da kann man auch noch sehr viel machen.
00:18:06: Machen wir schon viel?
00:18:07: Kann aber auch mehr machen die Weingüter unterstützen in der schwierigen Zeit.
00:18:12: Das sind dann viele kleinere Punkte, die einfach Spaß machen.
00:18:14: Viele Punkte müssen Spaß machen, dass man sie gerne abends macht am Wochenende Ende.
00:18:19: Wenn andere halt frei haben, das gehört unserer Branche auch dazu dass man dann arbeitet wenn andere Menschen frei
00:18:25: haben?
00:18:25: Definitiv und wenn andere menschenfrei habe.
00:18:27: ich bei Bad Kotzing ist ja Heimatort.
00:18:30: was würden sie sagen wenn Sie frei haben?
00:18:31: was wünschen sich für die Zukunft auch von Bad Kotcing?
00:18:34: jetzt als Ort
00:18:34: hat er es genauso schwungvoll kreativ lustig mit viel Freude weitermachen und des thema gesundheit und wählen es halt spielen jeder Sekunde.
00:18:43: Ja okay also darfst da auch weitergehen in diese Richtung.
00:18:46: Hoffentlich!
00:18:47: Ja, wenn man Ihnen zuhört merkt man schnell wie viel Herzblut in Ihrer Arbeit steckt.
00:18:52: Deshalb möchte ich noch mal persönlich werden.
00:18:54: hier zum Bild was Herr Obsam und zwar wenn Sie jetzt nach diesen dreißig Jahren ja zurückblicken worauf blicken sie mit Stolz zurück?
00:19:01: Wenn ich so ein Luftbild sehe vom Gebäudekörper wieder Klassiker fast drei hundert Meter lang vierzig Meter breit auf drei Etagen verteilt.
00:19:09: das muss man einmal konzeptionieren Man muss es bauen, dann muss man es erfolgreich betreiten und da muss man wie bei einem Europapark auf der einen Seite mit maler Pinsel anfangen.
00:19:20: Und wenn wir ganz durch ist, dann fängt man wieder auf die gleichen Seite an.
00:19:24: Das ist auch eine Aufgabe, unterschätzt man anfangs ein bisschen dass man ständig immer alles in Stand halten muss.
00:19:28: aber das muss natürlich machen.
00:19:30: Ja absolut vielleicht!
00:19:31: Es würde mich nur interessieren können Sie das eingrenzen oder wissen sie uns mit Sicherheit?
00:19:34: Wie viele Menschen sind hier tätig damit das ja alles am Laufen gehalten wird?
00:19:37: Ach gut im Unternehmen Kornbeter GmbH haben wir so in der Hauptsaison An Lohnsetteln sind es bei uns, die bei uns etwas bekommen.
00:19:45: Die Stammtruppe ist so mit hundertzwanzig Personen unterwegs und im Sommer kommen dann Studenten dazu, die shoppen wollen.
00:19:51: Es kommen Abiturietten dazu, welche Geld verdienen wollen nach dem Abiturt.
00:19:55: Das machen wir sehr gerne.
00:19:57: Da sind auch junge Menschen mit jungen Ideen wieder zu uns kommen, sodass man immer soziale Hundertzwansig- und Hundertfünfzig Leute beschäftigt haben.
00:20:04: Dann sagen wir vielen Dank!
00:20:06: für dieses offene und sehr persönliche Gespräch.
00:20:09: Ja, und ich meine über zweiunddreißig Jahren hier in Bad Kotzinge.
00:20:12: Ich glaube das sind viele Geschichten natürlich auch hinter den Kulissen und natürlich auch Ihr Einsatz!
00:20:17: Ich glaube da dürfen wir Ihnen alles Gute wünschen.
00:20:19: Danke für Ihre Arbeit hier auch über die ganzen Jahre hinweg.
00:20:21: Ich bedanke
00:20:22: mich auch bei Ihnen dass Sie gekommen sind.
00:20:24: Und mein Lieben wenn Ihnen, wenn euch die Folge gefallen hat dann freuen uns natürlich Wenn ihr unseren Kanal hier weiter verfolgt gern abonniert.
00:20:30: Dann habt er nämlich immer gleich auch ein Signal wann die neuste Folge wieder online geht und Natürlich auch über einen Bewert wir den unseren Podcastregion im Blick und Tour so findet.
00:20:38: Und ihr dürft ihn natürlich auch ganz lieben Menschen weiter empfehlen, die hier unbedingt mal einschalten sollten!
00:20:43: Wir sagen Dankeschön fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!
00:20:46: Bis zum nächsten mal!
00:20:47: Danke schön!
00:20:48: Tschüss!
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