Wenn digital plötzlich leicht wird & Teamwork zu Hause beginnt
Shownotes
Maria und Tim Haas führen gemeinsam die Ignition Teams GmbH in Waldkirch.
Als Unternehmer-Duo und als Paar. In dieser Folge geht es um digitale Transformation, die nicht bei Tools beginnt, sondern bei Menschen: Warum Widerstand oft aus negativen IT-Erfahrungen kommt, wie man mit dem arbeitet, was Unternehmen bereits haben, und wieso Ignition Teams sich selbst eher als Organisationsentwickler versteht. Dazu sprechen beide offen über ihre gemeinsamen „Hygiene-Regeln“ zwischen Business und Privatleben, über Learnings aus einer Gründung unter Corona-Bedingungen und darüber, was Erfolg für sie heute wirklich bedeutet.
Maria und Tim erzählen, wie ihre Zusammenarbeit entstanden ist: erst beruflich, dann privat und warum genau das ein Schlüssel dafür ist, dass es bis heute funktioniert. Sie sprechen über klare Absprachen, über das bewusste Trennen von Themen (inklusive der Frage „Kann ich dich kurz was Geschäftliches fragen?“) und über Learnings, die man macht, wenn man als Paar ein Unternehmen führt: synchron in Herausforderungen und Erfolgen, aber mit der Notwendigkeit, auch mal Pause und echte Erholung zuzulassen.
Fachlich wird schnell deutlich, wofür Ignition Teams steht: Technik und Menschen zusammenbringen – nicht als klassisches IT-Haus, sondern als Organisationsentwickler mit digitalen Mitteln. Ihr Ansatz: nicht erst Tools verkaufen, sondern das Maximale aus dem herausholen, was bereits vorhanden ist – und mit den Anwendern arbeiten, nicht an ihnen vorbei. Sie erklären, warum Unternehmen privat oft längst digital „können“, im Job aber in alten Mustern festhängen – und wie Regeln, Methodik, Verständnis und Nutzenkommunikation Widerstände auflösen. Dazu gehört auch ihr Blick auf Microsoft 365: hilfreich und zugleich kritisch betrachtet, aber in vielen Unternehmen die Realität, aus der man das Beste machen sollte.
Zum Schluss geht es um Standort und Zukunft: Waldkirch und der Campus „Fabrik Sonntag“ als echter Erfolgsfaktor, der Netzwerken, Wachstum und Teamgefühl ermöglicht. Außerdem sprechen sie über fehlende pragmatische Förderprogramme für KMU, über KI-Trends jenseits von „schreib mir mal eine Mail“ (Stichwort: Unternehmensdaten, Wissensmanagement, Berechtigungskonzepte) und über den nächsten Entwicklungsschritt mit „Agents“ und Citizen Development. Und ihre Definition von Erfolg ist klar: wenn es allen gut geht – im Team, in der Familie, in der Gesundheit – und wenn Kunden am Ende sagen, dass sie sich die alte Arbeitsweise nicht mehr vorstellen können.
Transkript anzeigen
00:00:00: Ja, herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Region im Blick und Tour.
00:00:04: Und wir geben ja der Region bekanntermaßen eine Bühne.
00:00:07: heute sind wir wieder kann man schon sagen ganz nah dran an einer Geschichte die eben zeigt wie Unternehmertum Mut und auch Alltag zusammenkommen.
00:00:16: denn unser heutiges Thema bei Regionen Blick und tour ist eben nicht nur Digitalisierung in Zukunft sondern auch die Frage warum funktioniert Zusammenarbeit wenn man nicht nur ein Team im Unternehmen ist Sondern eben auch privat?
00:00:28: Ja, wir haben heute ein ganz besonderes Duo zu Gast Maria und Tim Haas.
00:00:33: Gemeinsam führen sie Ignitions-Teams – ein Unternehmen das digitale Lösungen entwickelt und Unternehmen auf dem Weg in die digitale Zukunft begleitet.
00:00:43: Und genau das macht die Folge so spannend!
00:00:46: Sie sind nicht nur Geschäftspartners sondern auch als Paar ein Team.
00:00:50: Wie gelingt das?
00:00:51: Welche Chancen und welche Herausforderungen entstehen dadurch?
00:00:55: Ja, und natürlich schauen wir da auch fachlich drauf.
00:00:57: Das ist ganz klar!
00:00:58: Denn die Frage stellt sich schon, warum sind digitale Lösungen für heute auch für Unternehmen unverzichtbarer
00:01:03: denn je?
00:01:04: Und wie begleitet eben in Kinesien-Teams seine Kunden heute ganz konkret dabei?
00:01:09: Ja liebe Daniela ich würde sagen wir begrüßen unsere beiden Gäste.
00:01:12: schön dass ihr heute hier seid.
00:01:14: herzlich willkommen einfach an euch beide Maria und Tim Haas.
00:01:17: Hallo Ja wir freuen uns sehr, dass wir hier sein dürfen.
00:01:23: Wir sitzen ja in eurer Lounge und ich würde mal sagen, ihr habt schon angesprochen die digitale Welt bevor wir da nochmal in eure digitalen Lösungen eintauchen.
00:01:30: Lasst uns erstmal so ein bisschen euch beide kennenlernen.
00:01:33: das würde uns natürlich interessieren.
00:01:34: Ihr seid ja nicht nur Geschäftspartner, wir haben es im Intro schon angedeutet sondern ihr seid ja auch privat.
00:01:39: ein Team kann man ja schon zu sagen
00:01:41: wie
00:01:41: war denn so eure erste gemeinsame Reise?
00:01:44: Wie hat das alles begonnen?
00:01:45: wann wurde vielleicht auch die Idee daraus beruflich zusammen zusammenzuwirken?
00:01:49: Die Idee, beruflich zusammen zu wirken war eigentlich zuerst.
00:01:54: Wir arbeiten schon sehr viel länger zusammen als dass wir privaten Teams sind.
00:01:58: Genau!
00:01:59: Wir haben
00:01:59: uns bei der Arbeit kennengelernt.
00:02:04: Wir haben erstens gearbeitet und sind dann zusammengekommen.
00:02:07: das war glaube ich so warum es überhaupt funktioniert hat und immer noch funktioniert.
00:02:12: Das heißt, ihr kandet natürlich auch schon die Art und Weise wie jeder von euch arbeitet.
00:02:16: Das macht es einfacher auf weil's ist ja anders herum schwieriger.
00:02:20: Wir haben da von Anfang an immer sehr in die gleiche Richtung geblickt also hatten da schon immer eine Ebene wo wir uns gefunden haben und das Privatel kann dann erst später dazu und ich glaube dass das schon ein kleiner Schlüssel davon ist warum das bis jetzt so gut funktioniert weil seitdem haben wir auch immer im gleichen Unternehmen gearbeitet
00:02:40: Was uns gemeint ist die Passion.
00:02:42: Wir können nicht irgendwas ein bisschen machen, es geht bei uns immer noch Vollgas und mit vollem Einsatz.
00:02:50: das ist bei uns gleich.
00:02:51: wir werfen uns nie gegenseitig vor dass der eine zu viel oder zu wenig macht.
00:02:54: bei uns wir wissen voneinander ganz oder
00:02:57: gar nicht Ist es auch privat so dass ihr sagt hey wir geben überall dann auch immer unsere passion rein auch in eurer Beziehung weil ich könnte mir vorstellen arbeitet beruft man nimmt ja auch was mit nach Hause
00:03:07: Definitiv.
00:03:07: Kriegen wir aber mittlerweile ganz gut getrennt, haben da so ein bisschen die eine oder andere Hygiene Runde hinter uns und Learnings, die wir einfach auch so über die Jahre miteinander gemacht haben, aber immer eigentlich mit gutem Ergebnis.
00:03:21: Also jetzt auch nicht absolut strikt, dass wir sagen hier, wir reden privat gar nicht mehr über das Geschäftliche.
00:03:25: Aber es gibt schon einfach so ein Gespür oder dann auch eine Rückfrage mal.
00:03:28: Hier kann ich dich jetzt gerade noch als geschäftliches fragen?
00:03:31: Oder nicht?
00:03:31: also das ist quasi oft ein einleitender Satz.
00:03:34: Dass man wirklich auch schon auch guckt wo steht der andere grade.
00:03:38: Emotional gedanklich passt es jetzt gerade weil es gibt natürlich Momente und das ist auch was, was wir gelernt haben.
00:03:43: Auch jetzt nicht privat die ganze Zeit mit Passion weiter zu machen sondern irgendwo auch mal wieder Pausen einzubauen in Ruhe.
00:03:52: Wir haben jetzt gerade zwei Wochen Urlaub hinter uns.
00:03:54: Ich glaube, wir haben noch nie so entspannt und wirklich Urlaub gemacht, dass wir einfach mal rausgezogen haben.
00:03:59: Also das gehört auch dazu.
00:04:01: Ganz am Anfang haben wir uns schon den Abend versaut, in dem man über ein Konto stand im Bett gesprochen hat.
00:04:08: Das ist natürlich eine Lernkurve.
00:04:10: Wir sind da nicht perfekt ganz im Gegenteil.
00:04:14: Diese Vereinbarungen halten wir an, die Disziplinen haben wir.
00:04:18: Die Einzigen, die damit immer wieder ein Thema haben sind unsere Mitarbeiter.
00:04:22: Weil die da immer voraussetzen, dass wir von einem Tag auf den nächsten alles besprochen haben was sie jeweils einzeln mit uns besprochen.
00:04:29: und ihr da nein!
00:04:30: Wir haben an dem
00:04:31: Abend nicht
00:04:32: am abendstisch das Projekt besprochen.
00:04:35: Das muss man mal sagen, dass es zwei Menschen sind und beide Wahrnehmungen haben.
00:04:39: Und oft einen sehr getrennten Terminkalender.
00:04:41: also wir haben teilweise Termine wo du zehn Termine am Tag hast und ich und diese wirklich komplett getrennt voneinander Und natürlich berichten wir uns mal so ganz kurz, bringen uns auf Stand.
00:04:50: Aber dass wir jetzt jeden Tag schaffen oder immer alles voneinander zu wissen und auch alles auszutauschen.
00:04:55: Eine Herausforderung!
00:04:57: Ist ja auch wichtig diese Abgrenzung.
00:04:58: Man muss ja auch schon sein.
00:05:00: Wer von
00:05:00: euch hatte ursprünglich die Idee?
00:05:03: Die
00:05:04: vielmals gründen
00:05:05: oder war es ein gemeinsamer Impuls?
00:05:07: Also die Grundidee, also der Kern unseres Business Cases war meine Idee vor vielen Jahren aber in einer ganz anderen Branche.
00:05:16: Der Kern des Unternehmens ist ja das Thema Technik und Menschen zusammenzubringen.
00:05:21: Und damals ging es um Drucker- und Kopierer.
00:05:24: Da waren so diese große Welle der Konsolidierung von Druckerflotten, wo man Einzelstallplatzdrucker weggenommen hat und hat dafür große Kopierer in die Mitte gestellt, Armkosten zu sparen.
00:05:36: Aber man konnte mit diesen Dingen
00:05:37: auch mehr.
00:05:39: Die meisten Menschen haben aber den Drucker auf ihrem Arbeitsplatz als ihr persönlichen Status wahrgenommen und wollten denen nicht loswerden.
00:05:47: Ich kann mich dabei bei so einer großen Einkaufsgenossenschaft erinnern.
00:05:51: Da hatten die Mädels in der Personalabteilung Decke drauf gelegt.
00:05:55: Und wie kriegt man diesen Tischdrucker weg ohne dass sie sich ... dass sie das vielleicht sogar für eine gute Idee halten.
00:06:03: Das war damals die Grundidee und der Weg darüber führt über den Mitarbeiter zu zeigen, was er für Mehrwerte hat.
00:06:10: Was er persönlich davon hat, dass seine Arbeitsweise ändert, dass er sein Verhalten ändert.
00:06:16: Dass er persönlich von Vorteil hat, dann lässt er sich auf die Reise ein.
00:06:19: Und es ist schon ein paar Jahre her bis heute in der Grundidei, also wir verraten gerade unseren Geschäftserfolg nichts geändert.
00:06:28: Nur, dass die Methodik und die Tidaktik und Inhalte sind der Andere geworden.
00:06:32: Jetzt ist es klaut!
00:06:33: Und
00:06:33: sich auch sehr viel weiterentwickelt hat.
00:06:35: Also methodisch-tidaktisch natürlich.
00:06:36: Viel passiert.
00:06:37: auch personell haben wir dann uns verstärkt und auch viel noch hau reingeholt.
00:06:43: Aber auch ein bisschen am Markt weiterentwicklt.
00:06:45: also das was wir heute tun hat sich wirklich aus dem Bedarf entwickelt was draußen die Unternehmen so brauchen.
00:06:53: Die Ignition zu gründen war sehr ertock.
00:06:57: Ich habe einen erfolglosen Versuch der Selbstständigkeit schon hinter mir.
00:07:01: Wir waren in Freiburg, in ein Unternehmen eingetreten und es war ein Fehler.
00:07:05: Wir haben das aber zu spät gemerkt und in diesen Streitigkeiten war eine der Ideen dieses Streit zu lösen.
00:07:13: Nimm doch deine Berater-Truppe und mach dich mit dir selbstständig und lass mir den Rest.
00:07:17: Das hat dann so nicht funktioniert.
00:07:18: Aber die Beratertruppe war schon raus und schon gegründet Und so sind wir quasi unter Gefechtsbedingungen in einem Unternehmerstreit mehr oder weniger spontan entstanden.
00:07:30: Da bin ich dann auch mit ins Spiel gekommen, weil ich dann spontan übernommen hab.
00:07:34: Anders ging's rechtlich damals nicht
00:07:36: ganz freiwillig?
00:07:37: Nicht ganz frei willig ja!
00:07:39: Unsere Jüngste war damals ein Jahr alt.
00:07:41: also es war schon eine Herausforderung, da war ich plötzlich über Nacht quasi Vollzeitgeschäftsjahrin mit einem Team von fünf Personen von null auf hundert quasi.
00:07:51: Ja, das hat mich auch natürlich noch mal tiefer reingebracht in den Ignischen.
00:07:55: Auch in den Grundgedanken.
00:07:56: Zunächst war nicht geplant dass ich so voll mit einsteige direkt aber ich habe es nicht bereut.
00:08:02: also dadurch ist es wirklich zu unserem gemeinsamen Baby geworden.
00:08:06: Weil ihr jetzt schon gesagt habt euer gemeinsames Baby-Ignition Teams wie kam's dazu?
00:08:10: Also was steckt dahinter für euch auch als vielleicht Auftrag, Vision oder Passion?
00:08:14: Ja, Tim hat es ja vorhin schon gesagt.
00:08:16: Also wir brennen halt für Dinge und für dieses Thema ganz besonders Und uns liegt immer daran Menschen für was zu begeistern und irgendwie auch ein Stück weit das Funke überspringt also die anzuzünden.
00:08:27: Das ist genau der Begriff Ignition Zündung dass da wirklich auch etwas zündet bei den Organisationen.
00:08:34: Wir machen jetzt quasi nicht nur Mensch und Technik sondern mit dem was wir da tun entwickeln wir ganze Organisationen weiter Und die nehmen dann Funken auf und da darf so ein Feuer weiterbrennen.
00:08:46: Wir haben selber als Mitarbeiter in unterschiedlichen Organisationen sehr darunter gelitten, wenn du sinnlose Dinge tun musstest.
00:08:55: Ich war in der Management Position, also Chef über mir und Abteilungen unter mir oft im Arbeitsalltag, der durch viele interne Meetings gezeichnet war ohne Ergebnis.
00:09:11: Und immer wieder, immer wieder und das sind Dinge die einem als Mensch wahnsinnig demotivieren und ihr einem morgens Schwierigkeiten machen, dass du zur Arbeit gehst und das ist ja nur ein Beispiel von vielem.
00:09:24: also mir tun Leute einfach leid, die mit Papier arbeiten müssen, die ganz viel Aufwand
00:09:27: machen
00:09:28: müssen für alltägliche Dinge und wir haben das für uns anders gelöst.
00:09:32: Wir haben die damals schon zur Verfügung stehenden Mittel Das war damals einfach so'n Outlookkalender und eine Regel wie man miteinander arbeitet Wie man miteinander kommuniziert,
00:09:42: schon
00:09:43: deutlich mehr Fokus auf die wesentliche Dinge hinbekommt.
00:09:47: Das auch zu vermitteln und jetzt den Mitarbeitern in den Organisationen das sofort im Effekt erzielt.
00:09:55: IT- und Softwareprojekte sind ja oft so dass du dann was irgendein Ergebnis kriegst.
00:10:01: Manchmal das ähnliche wie das was im Powerpoint war aber nie immer genau das.
00:10:06: meistens ist es verkauft worden kommen gar nicht in die Situation, dass wir das verkaufen müssen.
00:10:11: Weil die Tools, die wir einsetzen beim Kunden hat er schon.
00:10:15: Also wie gehen immer damit um mit dem was der schon hat das maximale auszureizen?
00:10:19: Wir sind nie in der Schwierigkeit dass wir irgendein Tool verkauft haben oder irgendwas verteidigen müssen weil wir sagen ne wir arbeiten bei dem was ihr habt und ihr sollten unmittelbar einen Vorteil haben.
00:10:30: Das ist immer die die Thematik.
00:10:32: Ich glaube auch, ich finde es gut dass ihr das jetzt so angesprochen habt.
00:10:34: Das ist ja wahrscheinlich auch die größte Angst von Menschen die dann sagen oh Gott da muss sich alles umstellen in meiner IT und was ist das für ein Aufwand?
00:10:41: Da muss ich mich da wieder einarbeiten und da irgendwie einen Support etc.
00:10:44: Ist es auch das was ihr vielleicht sagen würdet, was euch von anderen Anbietern in dem Bereich unterscheidet?
00:10:49: Dass ihr sagt hey wir schauen erstmal
00:10:50: was ist
00:10:51: da und wie können wir damit arbeiten?
00:10:53: Erstens das und zweitens arbeiten wir halt wirklich mit den Anwendern und zwar also in Workshops mit ihnen wirklich im Austausch sind und sie sich da wirklich auch gesehen
00:11:06: fühlen.
00:11:07: Und was aber auch ein wichtiger Grundsatz ist, dass wir mittlerweile merken alle reden von Change Management und großer Veränderung und so... Und wenn man so genauer drüber nachdenkt, dass was da im Moment passiert ist aber eigentlich ein ganz normaler Prozess.
00:11:19: Also der vor vierzig Jahren, fünfzig Jahre als erste große Computer kam hat niemand von Change Management gesprochen oder sondern von einer ganz normalen notwendigen Entwicklung das sich in Unternehmen weiterentwickelt auch technisch.
00:11:30: wir machen es alle privat.
00:11:31: Wir wissen alle wie man sich mit zwei Faktor-Authentifizierung an der Bank mit Tannen irgendwie authentiziert.
00:11:37: Wir nutzen alle intuitiv Google Suche und weiß nicht was Aber geschäftlich sind alle gleich dabei.
00:11:41: Oh je!
00:11:42: Das ist alles ganz anders wie ich kenne.
00:11:44: Da versuchen wir, die Anwender an die Hand zu nehmen.
00:11:47: Es ist gar nicht so wild wie du dir das vorstellst.
00:11:50: Du agierst privat auch schon so und dadurch haben wir einen sehr guten Erfolg mit den Anwendern eine große Veränderung hinzubekommen.
00:11:59: Weil eben nicht das Thema oder Wort Veränderungen drüber steht, sondern weil sie merken, da ist was für mich drin.
00:12:05: Wir gehen einfach in eine Entwicklung und es ist ganz normal.
00:12:08: Diese Kulturtechniken sind ja eh schon weit verbreitet.
00:12:12: also die ganze Privat ... Gesellschaft organisiert sich jetzt per Chat.
00:12:17: Also das musst du niemandem erzeugen, dass es Sinn macht.
00:12:19: der Gruppe von Leuten zu Chattens macht nur vielleicht Sinn noch eine Regel dazu hinterlegen und ein bisschen Methodik können also bis in was ein Hashtag ist.
00:12:26: Sonst ist so eine Fußball WhatsApp-Gruppe manchmal unübersichtlich wenn die einen die Kurentäcke diskutieren und die anderen gleichzeitig den Abfahrtpunkt für das nächste Heimspiel befragt sich auf Was antwortet ihr?
00:12:40: Ein bisschen advanced ist dann schon gegenüber dem Privatthema.
00:12:43: aber Die meisten Leute arbeiten schon so.
00:12:46: Lustigerweise erwarten sie aber in der Firma als Anwender was ganz anderes, Sie wollen am Bücherregal lang gehen und suchen wo das Buch ist.
00:12:53: Würdest du Privaten nie machen?
00:12:55: Du brauchst die Bedienungserleitung für die Mikrowelle um sie auf Sommerzeit umzustellen.
00:13:00: Niemand sucht dann nach weiße Ware kleine Geräte Mikrowellen aus Korea Nee!
00:13:07: Du gibst den Typ den Google ein und klickst drauf und vielleicht noch PDF.
00:13:13: Du siehst an der Farbe von dem Link, du warst da vor einem halben Jahr schon mal.
00:13:17: Und das in die Firma zu ermöglichen, armertechnisch dass das so auch geht und den Leuten dann zu zeigen hey das ist keine Veränderung!
00:13:27: Das ist einfach nur das was du so auch kennst auch in der Firma benutzt und das bringt dich schneller ans Ziel.
00:13:32: Dann haben wir es im Sack und viele kommen Mit den eigenen Mitteln, viele Unternehmen und Organisationen auch Artierabteilungen kommen mit ihren eigenen Mittellen da gar nicht hin.
00:13:43: Weil der Ruf am eigenen Laden wird nicht gehört.
00:13:49: Also viele artie-verantwortliche sind danach ganz zerknirrscht wenn wir einfachste Dinge vermittelt kriegen weil wir von außen kommen.
00:13:57: Im eigenen Land ist es schwierig, ich merke mir selber bei uns auch.
00:14:01: Wir sind hier auch schon Teil
00:14:02: eines Problems
00:14:03: und uns erlaubt keiner mehr zu über manchen Themen.
00:14:05: Das ist ganz normal!
00:14:07: Und das ist gar kein großes Geheimnis.
00:14:09: Wir trauen uns das nur.
00:14:10: Wir sagen Achtung die Leute sind mündig.
00:14:12: Die darf man.
00:14:13: wenn man sie ernst nimmt kann man sie abholen.
00:14:16: Man muss ihnen vielleicht auch den einen oder anderen Zusammenhang erklären.
00:14:19: Gerade in dem Security-Thema merken wir das auch viele und sagen, die anderen blicken das eh nicht.
00:14:24: Dann ist es schon vorbei!
00:14:25: Dann
00:14:26: brauchst du's gar nicht erst probieren.
00:14:27: Wenn du sagst, nein, sie sind mündig, die kriegen das hin, trauen denen das zu?
00:14:32: Wir erklären sehr viel Logik auch, weil wenn Sie verstanden haben wie das zusammenhängt
00:14:36: usw.,
00:14:36: können Sie es für sich anders nutzen Und da überraschen wir viele dass wir den schon relativ viel zumuten und die nehmen das aber dankbar an.
00:14:43: Also wirklich auch hinter die Kulissen zu blicken und zu verstehen Das hängt so zusammen und das macht so und so Sinn.
00:14:48: was bedeutet Kollaboration?
00:14:51: anders mit der Organisation zusammenzuarbeiten, als was bisher mit Fallzower Strukturen gemacht haben.
00:14:55: Ich glaube aber tatsächlich, dass genau das auch den Unterschied macht.
00:14:59: Warum vielleicht Leute sich öffnen und dann auch diese Angst vor Veränderungen ein bisschen in den Keller packen wenn sie dann verstehen plötzlich was steckt dahinter warum mache ich irgendwas?
00:15:07: Was heißt dieses Schlagwort was mir irgendwie man ums Ohr knallt?
00:15:10: ja weil das ist ja oft der Punkt habe ich auch schon selbst erlebt im beruflichen gerade im Alti Bereich.
00:15:14: Wenn man da keine Ahnung hat dann kriegt man etwas hingeknallt Und die leute sitzen haben keine ahnung was der jetzt meint.
00:15:19: Ja und es macht diesen Frust irgendwann Dass man sagt ach nee kommt bevor wir das jetzt unstellen.
00:15:24: und so lass uns einfach Die
00:15:25: meisten Menschen haben einen negativen Rucksack, emotional dabei was das Thema IT angeht.
00:15:31: Sie sind meistens gebrannt und die IT-Abteilungen haben es schwer weil meistens müssen sie reglementieren und einschränken.
00:15:37: Das ist ja für die Leute die einfach nur ihren Job machen müssen nicht immer toll Und deswegen ist da aus der Richtung sehr schwierig Veränderung oder halt Verbesserungen zu verkaufen Weil das glaubt denen halt niemand Da hört schon gar niemand mehr zu und dass ist sehr frustrierend für alle Beteiligten.
00:15:53: Deswegen ist das was wir machen gar nicht so besonders, nur dass wir in diese Schnittstelle ran gelassen werden und drin arbeiten dürfen.
00:16:00: Und damit halt wirklich etwas für die Organisation bewirken?
00:16:02: Ja!
00:16:02: Das ist halt das Thema.
00:16:03: es geht ja gar nicht nur darum jetzt die Anwendern quasi einfach zum Selbstzweck mit zu nehmen sondern damit fürs Unternehmen wirklich was zu erreichen.
00:16:10: und da lassen wir halt auch nicht locker.
00:16:11: also da sind wir... Das ist sogar eigentlich ein Kern um die uns gehen!
00:16:15: Und damit ist glaube ich auch das zweite Geheimnis verraten Wir sind
00:16:18: eigentlich gar
00:16:19: keine IT-Unternehmen, sondern wir sind eine Organisationsentwickler.
00:16:22: Wir nutzen nur digitale Mittel.
00:16:24: Und das ist auch, ich sag mal, ein weiterer Entwaffen in der Vorteil?
00:16:28: Dass halt.
00:16:28: viele denken ja die wollen uns jetzt eine Software verkaufen oder irgendwas anbringen, sondern nee wir sind auch sehr kritisch.
00:16:33: also die Microsoft Produkte sind aus unserer Sicht gerade im Cloud-Umfeld das Beste was es gibt aber gut ist es nicht und wir sind da auch differenziert.
00:16:41: Also wir mögen Microsoft gleichzeitig weil's viel bringt Aber gleichzeitig hassen wir es auch Weil es halt wirklich wieder so ein Standard-Tool ist mit ganz vielen Übersetzungsfehlern und Nickigkeiten.
00:16:53: Dann verraten die uns immer nie, wenn sie was verändern wollen.
00:16:55: Die machen kein Road-Maping.
00:16:57: Dann rufen die Kunden uns an, warum?
00:16:58: Ist der Knopf woanders?
00:17:00: Wir zucken mit den Schultern, weil das hat uns keiner verratet.
00:17:03: Das macht's uns dann aber auch auf Anwenderseite eher sympathisch, dass wir nicht die sind, die so tun als hätten sie erfunden.
00:17:09: Sondern wir sind da genauso kritisch.
00:17:10: Wir sind da genau distanziert Aber wir haben den Moment noch nichts Besseres am Start.
00:17:18: Die meisten haben in Microsoft, die hat sich investiert, haben Dinge getan und zahlen nicht günstige Lizenzen.
00:17:25: Also macht es Sinn, da richtig mitzuarbeiten.
00:17:29: Ich weiß nicht, wie es dir geht?
00:17:30: Das ist der sehr viel glaubwürdigere Weg in der Argumentation hinzugeben.
00:17:35: Es wäre toll!
00:17:37: Ihr seht das nur falsch.
00:17:38: Wir sind in der Praxis genauso.
00:17:40: Und Microsoft hat sich auch als ich sage zum Erhaupt ... Die Thematik im Moment bei uns hat sich wirklich einfach entwickelt.
00:17:47: Weil dort das größte Gap in den Unternehmen ist, diese Logik zu verstehen und dann eine sinnvolle Struktur aufzubauen die komplett anders sein muss wie bisher
00:17:58: weil sonst
00:17:58: crescht die Logik und auch eine Organisation dahin zu entwickeln.
00:18:02: Das ist genau das, was wir in den letzten Jahren, wo wir uns viel nach Hau-Kompetenz aufgebaut haben – und das ist das,was den Unternehmen hilft!
00:18:09: Wir haben uns nicht gesagt, wir wollen die Englischen Gründen um ein Drei-Fünfundsechzig zu beraten.
00:18:13: Nein, wir sind tatsächlich gar nicht beratend, sondern wir setzen... mit den Unternehmen um und aus einem aktiven Bedarf raus.
00:18:20: Und das, was die brauchen und wissen müssen, das entwickeln wir.
00:18:23: Das
00:18:23: finde ich jetzt eine tolle Steinevorlage.
00:18:25: Du hast gerade schon die Gründung von euch im Prinzip angesprochen.
00:18:28: Vielleicht springen wir damals nochmal an diesen Punkt weil so ne Gründungen bringt ja auch – sind wir
00:18:32: mal ehrlich –
00:18:32: auch Herausforderungen mit.
00:18:33: Ich habe bei allem,
00:18:34: du schnaufst
00:18:35: schon!
00:18:36: Also tatsächlich würde es mich da jetzt einfach mal interessieren wenn ihr hier jetzt dazu rückblickt in diesem Statusprobe wo Ihr beide entschieden habt, jo, wir gründen die Ignischen Teams.
00:18:44: Was würdet ihr sagen?
00:18:44: Was waren so die größten Hürden die ihr erlebt habt?
00:18:48: oder wo ihr sagt, was habt ihr heute gelernt über euch und das Business?
00:18:53: Bei uns war der allergrößte Hemmnis der Virus.
00:18:57: Wir sind in Corona-Zeiten gegründet im Homeoffice-Situation mit einem Büro auf dem Campusfabrik Sonntag mit einem Zimmer und zwei Schreibtischen.
00:19:07: Wir haben Mitarbeiter eingestellt.
00:19:08: Die haben kurz vor Ende der Probezeitserste mal in drei D wirklich gesehen.
00:19:12: Kann man sich nicht vorstellen!
00:19:14: Zwar gleichzeitig da Rückenwind ... Also Corona, weil Teams mit Macht in die Unternehmen gedrückt.
00:19:19: Gleichzeitig war es aber natürlich um so ein Team zu formieren als Unternehmen zusammenzufinden – das war schon eine große Hürde!
00:19:28: Es war auch tatsächlich der Grund, warum wir vor drei Jahren gesagt haben.
00:19:30: Wir brauchen jetzt wirklich auch ein gemeinsames Büro, wo wir wieder live zusammenfinden.
00:19:33: Dann hatten wir halt einfach eine schwierige Gefechtslage noch mit dem alten Unternehmen.
00:19:37: das war eigentlich so mit die größte Hürde.
00:19:38: ich glaube sonst wäre vieles einfacher gewesen weil man da einfach auch emotional und inhaltlich sehr gebunden waren Auch viele Jahre noch.
00:19:45: Die Ressourcen waren da einfach sehr gebunden.
00:19:48: Viele Standard-Learnings wie viele andere auch hatten wir auch obwohl wir auch schon davor mit Mitarbeitern gearbeitet haben auch jetzt nochmal zu gucken was ist das richtige Team für die Ignischen sind.
00:19:58: Insgesamt immer sehr daran interessiert, wirklich für alle eine gute Lösung zu finden und ich glaube manchmal haben wir es zu sehr auf die Spitze getrieben.
00:20:05: Also wirklich versucht jeden Mitarbeiter zu halten mit jedem eine Lösung zufinden und so und da sind wir mittlerweile schon auch an einem Punkt wo wir sagen okay wir dürfen auch mal merken wenn wo was nicht passt ebenso mit den Kunden dass wir sagen hey wenn wir nicht zueinander passen dann ist das nicht Misserfolg oder so sondern einfach auch ein guter Realisierungsmoment um das vielleicht lieber früher zu merken wie jetzt dann irgendwie später nach einem gescheiterten Projekt.
00:20:26: Da sind ja auch kritischer mit uns geworden.
00:20:29: Es ist nicht immer so leicht, weil man muss natürlich für eine entsprechende Auslastung im Team sorgen.
00:20:34: Aber da auch mal zu sagen hey das wird so nicht funktionieren wir gucken dann nicht in die gleiche Richtung sowohl mit Mitarbeitern als auch mit Kunden.
00:20:41: Da haben wir ein paar Learnings draus gezogen.
00:20:44: Das schließt sich ja eigentlich deine Frage gut an.
00:20:49: Was sind die größten Vorteile als Paar ein Unternehmen zu führen?
00:20:53: und ganz ehrlich wo wird es mal schwierig?
00:20:56: Ich denke, der größte Vorteil, den wir zwei haben ist ... Wir sind sehr synchron mit unseren Problemen und unseren Erfolgen.
00:21:05: Ich habe das in einer früheren Beziehung erlebt, wenn die Wirklichkeiten in einer Beziehungen unterschiedlich sind.
00:21:13: Jemand ist zu Hause, jemand hat einen Halbtagstopp.
00:21:15: Der andere ist als Führungskraft unterwegs.
00:21:17: Du hast ganz andere Erfahrungsthemen.
00:21:21: Jeder kommt dann mit einem anderen Rucksack zu Hause an.
00:21:24: Du hast im Familienwahnsinn gar nicht die Zeit, das alles auszugleichen.
00:21:28: Den anderen aufs Stand zu bringen?
00:21:31: Wir kennen unsere Terminkalender und auch unsere Hürden an denen wir knabbern.
00:21:37: Das müssen wir uns gegenseitig nicht erklären.
00:21:39: Wir wissen voneinander
00:21:40: schon,
00:21:41: dass der andere gerade an der Grenze ist oder fliegt.
00:21:44: Und das ist ein Vorteil!
00:21:47: Ich sehe es als sehr großen Vorteil, sowohl privat als beruflich in die gleiche Richtung zu gucken Weil wir haben eine große Familie, also auch dieses Thema.
00:21:55: Und man muss immer überlegen, Kinderbetreuung fällt aus oder Schule irgendwie Kind ist krank und so weiter?
00:22:01: Das läuft in die gleiche Richtung.
00:22:03: Wir können dann entscheiden an dem Morgen, bei wem ist es jetzt gerade weniger verheerend, wenn man zu Hause bleibt oder mal einen Termin absagt ohne dass wir das gegeneinander auskämpfen müssen.
00:22:15: Wenn wir getrennten Unternehmen unterwegs wären, müssten wir natürlich miteinander schauen, wer steckt zurück Oder wer darf, je nachdem.
00:22:24: Es ist ja wirklich beides aber in dem Fall zeigt es immer in die gleiche Richtung.
00:22:27: das heißt da haben wir nie quasi eine Auseinandersetzung und das glaube ich jetzt schon ein großer Vorteil gerade wenn man wirklich so wie wir auch versucht oder nicht nur versucht sondern auch darauf angewiesen ist und wir möchten es auch aktiv wirklich Familie im Beruf quasi in Einklang zu bringen.
00:22:41: Dazu
00:22:42: müsste man noch ergänzen dass man das verstehen kann was du sagst.
00:22:46: ihr zwei teilen uns die Geschäftsführung und jetzt operative Geschäft gleichberechtigt auf.
00:22:51: Wir haben gleiche Anwesenheitszeiten, Kinderzeiten.
00:22:56: Es gibt ja nicht der Mann und die Frau oder andersherum, sondern wir sind in den Rollen fast gleichberechtigt unterschiedlich natürlich in den Phasen.
00:23:04: Im Moment ist Maria gerade in zwei größeren Projekten voll involviert.
00:23:07: dann verschiebt sich das.
00:23:08: Wir haben jetzt aber auf Sicht auch wieder eine Phase wo ich mit Microsoft bundesweit unterwegs bin.
00:23:14: da wird es wieder andersrum laufen.
00:23:16: Wir kriegen das beide gut miteinander hin, ohne dass wir so ein Wertigkeits- oder konservative Sinnkrise kriegen.
00:23:23: Wenn ich als Mann mal mehr zu Hause bin?
00:23:26: Oder andersrum?
00:23:27: Also
00:23:28: wenn ich jetzt quasi wieder eine Woche in München bin beruflich oder sowas dann liegt einfach viel bei ihm auf.
00:23:33: Fühlt
00:23:33: sich nicht gleich wie eine Rabenmutter!
00:23:35: Ja du willst auch nicht irgendwie
00:23:39: da... Ich glaube
00:23:40: aber, dass es tatsächlich ein bisschen leichter ist durch unser Setup.
00:23:45: In anderen Familien ist es schwieriger, weil das mehr ein Gegeneinander sein muss.
00:23:50: Wie kommt man da zusammen?
00:23:52: Wir müssen keinen Chef fragen, ob wir in den Mittag mal in die Schule fahren und dort helfen.
00:23:58: Das machen wir auseinander aus.
00:24:00: Und das Team trägt es mit.
00:24:02: Aber auch die Mitarbeiter, die Familie haben, kriegen diese Freiheiten, ihre Tätigkeit zu der Uhrzeit zu machen, wenn die Kinder schlafen, wenn an dem Tag was anderes war.
00:24:12: Das kriegen wir hin, weil bei uns gilt sowieso beim Kunden und so immer der Output ist entscheidend.
00:24:17: Nicht warnen!
00:24:18: Das Einzige was uns halt bildet sind wenn die Kunden uns zu Workshops brauchen da kann es kein Kind mitbringen.
00:24:24: Aber
00:24:24: das kann
00:24:25: man dann gut abwägen.
00:24:25: ja
00:24:26: Ja, ich finde das ein tolles Bild und je ganz ehrlich auch für es kann ja gelingen.
00:24:30: Also beruflich und auch familiäres miteinander zu verbinden.
00:24:33: und klar ihr habt eure Absprachen, ihr habt einfach für euch wahrscheinlich gesagt dass sind sozusagen unsere Regeln, hört sich blöd an, aber es geht ja wirklich so und
00:24:41: dadurch
00:24:41: funktioniert's ja
00:24:42: auch.
00:24:42: Das ist ja genau
00:24:43: das.
00:24:43: Es ist auch nicht immer einfach, es kann gelingen!
00:24:47: Und das könnt ihr euch hervorstellen da ist ja auch mehr fürs lautige Gesetzgebung.
00:24:51: Und dann, wenn es überhaupt gar nicht geht, ruft die Schule an.
00:24:56: Hier liegt ein Blut und das Kind könnte das bitte ins Krankenhaus fahren?
00:25:00: Nein ist leider keine mögliche Antwort.
00:25:04: Geht grad nicht!
00:25:06: Es kommt immer alles aufs Mal aber auch da wird man mit der Zeit gelassener.
00:25:10: Weil's ist halt einfach so...
00:25:12: Das passt nie.
00:25:14: Manchmal ist es schon so dass du denkst ja heute Morgen ist ganz gut reingelaufen.
00:25:20: Ich will mal noch mit euch auf eurem Unternehmensstandort blicken, weil ihr seid ja hier in Waldkirch ansässig.
00:25:24: Sehr
00:25:25: gerne sogar!
00:25:26: Ja ich möchte gerne wissen welches Potenzial seht ihr denn hier im Waldkirk?
00:25:30: Also das wichtigste was man sagen muss und da muss man auch gleich einmal Werbung machen ist Fabrik Sonntag.
00:25:34: unser Campus auf dem wir sind mit fast familiären freundschaftlichen Anschluss an die Familie Sonntage war echt einer der Erfolgsfaktoren warum wir so gut landen konnten Mit dem Ideenlabor, in dem wir gegründet wurden.
00:25:50: Die Räumlichkeiten und auch dieser gesamte Campus ist für uns super wertvoll Und kann man nur raten hier sitzt gerade ein neues Co-Working Center.
00:25:57: über unser Erschnitt Worten Kann man den Gründer nur rat'n diesen Raum ja auch als Brotkasten zu benutzen Und für uns beide ist es auch.
00:26:07: Wir haben überregional gearbeitet.
00:26:09: In unseren Karrieren davor waren die Firmen ganz Börden-Württemberg unterwegs Und wohnen und arbeiten jetzt am selben Ort.
00:26:17: Für mich ist das jeden Morgen der Plan gelugt, so sieben Minuten ins Büro zu laufen.
00:26:22: Ich war mit unserem Bürohund, der zum Glück gerade ruhig ist und eine unfassbare Lebensqualität.
00:26:28: Also Waldkirch ist halt einfach allein schon wirklich lebenswert und ich glaube es macht auch was mit einem Unternehmen wenn es hier so ein Zuhause findet also wenn man hier gerne herfährt für die Mitarbeiter wenn Sie gerne hier sind.
00:26:41: wir haben hier tolle Bedingungen eben auch weiter Fabrik Sonntag auch in der quasi vom Wechsel, vom Co-Working Center.
00:26:47: Also wir hatten quasi noch einen Raum mit zwei Schreibtischen und dann aber ergänzt mit Co- Working Center also zusätzliche Schreibtische und auch ein Besprechungsraum wo wir uns dann nie einmal die Woche getroffen haben alle miteinander als Team.
00:26:58: Aber dieser Wechsel dann hier in dieses doch große Büro gemessen an der Teamgröße bestmöglicher Support.
00:27:05: Das kann man sich eigentlich nur erträumen, wie die uns da unterstützt haben als junges Unternehmen.
00:27:10: Sonst hätten wir das vielleicht so auch gar nicht machen können.
00:27:12: und auch dieses eingebunden sein ins Netzwerk und dass es wirklich auch hier ja als Netzwerk gegriffen wird und auch die Veranstaltungen, die sie immer wieder für ihre Mieter machen und so, das ist schon besonders.
00:27:23: also das hört sich jetzt wirklich vielleicht zu positiv an.
00:27:26: Aber es ist schon erwähnenswert, weil das ist nicht selbstverständlich dass man nicht einfach nur sage ich jetzt mal die Immobilie zur Verfügung stellt irgendwie am Laufen hält und
00:27:33: hat verhandelt das maximal raus so
00:27:35: sondern dass das hier wirklich als Campus gesehen wird.
00:27:38: und schön auch die Familie Sonntag Margarita und Albert die ich glaube beide über Achtzig ja hier auch immer wieder noch aktiv sind mit ihrem Geist Das ist schon wirklich besonders, das auch zu erleben.
00:27:52: Also echtes Interesse auf, wenn man die hier wirkt?
00:27:55: Absolut!
00:27:55: Richtig... Aufrichtiges Interesse, auch die Fragen, die immer wieder kommen und so, da merkt man, dass es wirklich besonders war.
00:28:00: Nicht nur die Mieter haben.
00:28:01: Aber nicht naiv und in irgendeiner Form jetzt gut Menschen tun, engagiert sondern tatsächlich auswirtschaftlich im Interesse.
00:28:10: Die haben verstanden, dass das Erfolg ausmacht.
00:28:13: Und so sind wir ja auch.
00:28:14: Ja, das Gras wächst nicht, wenn du dran ziehst, sondern es muss das Gesamt die Gesamtgeschichte muss funktionieren.
00:28:21: Was braucht aus
00:28:23: eurer Sicht die Region, damit Digitalisierung für kleinere und mittlere Unternehmen leichter wird?
00:28:30: Also ich sag mal die Rahmenbedingungen sind eigentlich okay also und ausreichend.
00:28:36: was im Moment fehlt gerade für die kleineren Unternehmen ist Förderung.
00:28:41: wir sind vor diversen Multikrisen Ich weiß gar nicht mehr mit welcher es angefangen hat hat die Bundes- und Landesregierung
00:28:48: ordentlich gestrichen.
00:28:49: Wir haben im Moment für Mittelstände keinerlei Förderprogramme, die pragmatisch sind.
00:28:56: Also es gibt irgendwelche Beratungsförderprogrammen wo du dir gefördert mit achtzig Prozent tolle Prozessdiagramme malen lassen kannst, die du dann in die Toilette hängst.
00:29:08: aber da ist nichts getan.
00:29:10: Es gab in der Vergangenheit tolle Programme Auch kleine, gerade für diese Unternehmen bis zu zweihundertfünfzig Mitarbeiter.
00:29:18: Wo dann die eine oder andere Investitionsentscheidung oder halt Veränderungsentscheiding schneller getroffen?
00:29:23: Das fehlt
00:29:24: uns!
00:29:25: Es ist der Rückenwind es erleichtert ne Entscheidung.
00:29:27: Also es geht gar nicht so um die große Summe, sondern einfach nur diesen Rückenwind mitzunehmen.
00:29:31: Also diesen Schritt zu tun und zu sagen okay ich habe da einfach ein bisschen was was mich in dieser Entscheidung unterstützt und das haben wir also in den Jahren davor gemerkt dass das vielen den Schritt erleichtert hat.
00:29:42: natürlich waren sie bereit auch diese diesen Investoren irgendwo auch zu tragen wenn Sie den Vorteil sehen.
00:29:46: aber diese Entscheidung das hat schon geholfen.
00:29:48: also Die Herausforderung an unserem Geschäft ist Wir können keine ROI Berechnungen machen tatsächlich auf dem Konto finden.
00:29:57: Wenn wir in der Unterstützungsprozess, in einer Organisation dafür sorgen dass Prozesse schneller laufen und Projekte schneller laufen dann ist das zwar messbar im Erfolg die Veränderung ist auch messbar aber das kommt nicht aufs Konto zumindest nicht direkt es sei denn wir würden jetzt harte Projekten machen und sagen okay mit Automatisierung kannst du jetzt die zwei Nasen einsparen Machen Mittelständler im Bereich bis zu Da war da einfach nicht.
00:30:24: So denken wir, so ticken wir auch
00:30:26: nicht.
00:30:27: Regional nämlich noch wahr... Also gerade in den letzten ein, zwei Jahren wird natürlich viel im Richtung KI argumentiert oder da wollen alle aufspringen.
00:30:36: Es ist auch sinnvoll diese Stufen davor noch zu nehmen mit dem was man schon hat Und ich glaube, das wäre ganz gut wenn das eine oder andere Unternehmen da noch ein bisschen mehr Mut hat auch vielleicht sich gegenseitig Mut zu machen daran zu gehen.
00:30:49: Dass es nicht immer gleich der große Wurf sein muss sondern mit dem was da ist wirklich schon viel gemacht werden kann.
00:30:54: KI passiert dann aus sich raus.
00:30:56: Also das ist eigentlich die logische Schlussfolgerung, wenn man da dran geht?
00:31:00: Ja, eben ich kann mich jetzt sehen was ihr gesagt habt gleich.
00:31:02: Ich habe es vielleicht nicht spürbar auf dem Konto aber es gab ich weiß noch gibt auch ja für Handwerksbetriebe oder so gab's ja wirklich Förderungen, dass sich dann digital mehr aufzustellen und das war ja schon interessant.
00:31:12: was da plötzlich auch passiert ist teilweise bei manchen.
00:31:15: Spannend ist tatsächlich noch der einzige die einzige Branche die noch bekommt im Land Baden-Württemberg von der Landes Handwerkskammer eine GmbH, das ist die BWHM in Stuttgart.
00:31:27: Die fördern Handwerkesbetriebe mit nicht unerheblichen Förderheben und da geht es aber um Beratung, aber sehr praxisnah genau des Thema Digitalisierung, Strategieberatung und so genau diese ganzen Dinge.
00:31:39: Und das ist der einzige Branche, die tatsächlich noch auf Fördermittel zurückgreift.
00:31:44: Das Land sagt ... Ja,
00:31:47: Digitalisierungsprämie Plus
00:31:48: usw.,
00:31:48: da ist einfach der Fördersatz so gering geworden Dass man sich zweimal überlegt, ob man wirklich auch den Aufwand macht mit Beantragung.
00:31:56: Das dauert teilweise Monate bis unsere
00:31:58: Besorge.
00:31:58: Aber Strategieberatung von der BWM kann man allen Handwerksbetrieben ins Herz legen und das ist zielführend ein guter Hebesatz und auch ein überschaubarer Prozess zu beantragen.
00:32:11: Wir sind da akkreditiert, machen immer wieder mal ein Projekt Und das ist eine gute Sache.
00:32:15: Maria, du hast schon jetzt ein bisschen Raum geschwissen.
00:32:17: Thema KI ja ich glaube das umtreibt ja viele in vielerlei Richtungen.
00:32:21: Was seht ihr oder auch an Trends vielleicht auch was in den nächsten Jahren gerade in dem Bereich Digitalisierung sich entwickeln wird oder wichtig sein wird?
00:32:29: Ich glaube dann darf er erstmal Themen anbauen.
00:32:31: Okay!
00:32:32: Weil Trends da ist er.
00:32:33: Ja also
00:32:35: das Spannende an der Kiste dass die meisten Leute privat JetGPT nutzen, da aber ohne sich ein bisschen inhaltlich zu beschäftigen quasi den DoWork-Button erwarten.
00:32:47: Also mach mal das!
00:32:50: So funktioniert Karin nicht?
00:32:52: Auch das Datenschutzthema wird völlig unterschätzt.
00:32:55: also ich habe jetzt hier private Kontakte in die öffentliche Verwaltung.
00:33:01: Die stehen ja mit beiden Beiden auf der Bremse, was Cloud angeht.
00:33:05: Mit ganz vielen Kollaboration-Lösungen und Transparenz
00:33:08: usw.,
00:33:08: nein bloß nicht in der Verwaltung.
00:33:11: aber es wird wunderfreie, freie KI Tools im Netz benutzt weil das ist ja der geile Scheiß, aber über den Rest wird nicht nachgedacht.
00:33:18: Das ist verheerend.
00:33:19: Aber dass die Leute etwas tun, dass sie da reinkommen Dass sich was entwickelt.
00:33:24: Und wenn man ehrlich sind wir haben ganz lange uns in dem ganzen Cloud Thema also ich rede von vor zehn Jahren nicht so wirklich auch im Datenschutz gekümmert.
00:33:31: Da haben wir erst geschossen und dann gefragt, weil das vom Nutzen her so gut war.
00:33:36: So ist es mit KI jetzt auch aber da ist deutlich mehr drin.
00:33:40: Da kann man deutlich machen und der große Schatz in Nutzung von KI liegt gar nicht in dem Formulieren mehr mal die Mail hilft mir mal diesen Text zu verstehen oder schreibt mir mal dass sondern mit den Firmen oder Organisations eigenen Daten und Inhalten zur Arbeit.
00:33:57: Und damit wird's richtig cool!
00:33:59: Wir machen das jetzt schon im Bereich Wissensmanagement und Informationsmanagement in einem klassischen Projekt, egal wie groß der Kunde ist.
00:34:07: Packen wir die Daten in eine Cloud-Plattform – das ist in dem Fall SharePoint Online!
00:34:11: Und wir haben dann, das hast du vorhin gesagt Maria den Unternehmens-Google also die Suche dass du in den Inhalten der Dateien suchen kannst.
00:34:19: Das ist so der erste Schritt wo die meisten schon denken wow wie cool.
00:34:23: was kann ich jetzt machen?
00:34:24: Wenn ich jetzt die KI mit diesen Informationen versorge Und da vorhin natürlich Berechtigungskonzept und diese Separierung der Daten.
00:34:33: Das ist das,
00:34:34: was zu wenig passiert?
00:34:35: Also wirklich auch die Basis sinnvoll zu schaffen zum einen sicherzumachen, dass dann nicht ungewollt irgendwelche Informationen ans Licht kommen.
00:34:43: Weil die KI findet diese Pfade sehr schnell.
00:34:46: Wer wie uns lieb ist hat das eine oder andere Unternehmen sich schon in blutige Nase geholt.
00:34:50: Dass es tatsächlich etwas gerade so ein bisschen fehlt.
00:34:53: Und als nächster Schritt kommen die Agents.
00:34:55: Die Agents sind da auch anders ... Wahrnehmungen wie die meisten glauben.
00:35:01: Viele Unternehmen denken da klassisch an Softwareentwicklung, also so dass es passiert ... Ich hab eine Anforderung, dann gibt's eine Programmierung und danach ist alles so, wie ich will.
00:35:11: der Weg ist anders.
00:35:13: Wir reden in der Branche vom Citizen Development Das heißt der Anwender an sich mit IT-Affinität fängt an sich den Agenten selber zu
00:35:21: bauen.
00:35:22: das heißt nicht die Fachabteilung mal Tapeten wie es zu sein macht interpretiert das auf seine Weise und liefert was ab.
00:35:30: Das war früher, jetzt ist es so dass wir die Leute in die Lage versetzen selber die ersten Automatisierung zu machen in unserem Fall mit der Power Platform von Microsoft mit Flow und Power Automate und dann als nächsten Schritt den Agenten zu bauen.
00:35:46: Das ist bei uns im Unternehmen schon ein Standard das auch kaufmännische Mitarbeiter sich mal für die wiederkehrende Arbeit in den Agenten bauen, der immer dieselben Promns losschießt und immer dieselbe Ordner guckt.
00:35:58: Und man zeigt nur wie es geht nicht, wie man's tut.
00:36:01: das ist dann so der Zündepunkt wo da eine Gesamtorganisation anfängt sich zu optimieren selbst zu optimierend niemand auf dem Hacken steht und wartet bis einer kommt und sagt So macht man's besser.
00:36:14: Das ist so der ich denke so der größere Mindchange gar nicht so aktiv Technologie sondern dieses Die Leute in die Lage zu versetzen, selber dranzumachen unter diese Container.
00:36:23: Das ist die Artierabteilung und das ist die Softwareentwicklung.
00:36:26: Und das sind die Fachabteilungen, dass man das so auflöst.
00:36:30: Natürlich unterstützt ihr auch dabei, in dem Fall durch Bildungsangebote kann man ja schon sagen, die Leute da weiterzuentwickeln und zu sensibilisieren?
00:36:38: Ja also du musst ihnen auch Wissen an die Hand geben damit es gut für sich nutzen können.
00:36:42: Da
00:36:43: haben wir tatsächlich eine eigene Lernplattform dafür aufgesetzt um dann eine gute Qualifikation hinzukriegen.
00:36:50: Das ist immer die Kombination der Totenwissen.
00:36:52: Du wusstest, wie es ganz wichtig ist?
00:36:55: Aber dieses blöde Lernvideo mit Klick hier und da bringt niemandem was.
00:37:01: Weil dann wird wieder vorausgesetzt, dass du als Anmender, den du eine andere Berufung hast diese Transformation hinkriegst aus diesem Nutzen, der dir gezeigt wird auf deinen Arbeitsplatz.
00:37:11: Da wird mir gezeigt, dass ich das kann.
00:37:13: Da sitzen die meisten davor und sagen okay, das hat das mit mir zu tun.
00:37:17: Deswegen haben wir uns die Arbeit gemacht, eigenen Content und eigene Inhalte für die Lernplattformen zu entwickeln.
00:37:23: Da wird ein Mehrwert gezeigt.
00:37:24: Oder Sie
00:37:25: haben klare Nutzenempfehlungen mitgegeben?
00:37:28: Wenn du das und das machen willst, dann tust du es so.
00:37:30: Du kannst diese Konfigurationen wählen.
00:37:33: Wie behältst du als Anwender den Überblick in Teams oder Microsoft-Teams?
00:37:37: Wie findest du da was?
00:37:38: Stell es dir am besten so und so ein!
00:37:40: Also du kannst natürlich jetzt alle Funktionalitäten in den Benachrichtigungsoptionen durchgehen oder einfach auch eine Handlungsempfehlung an die Hand geben.
00:37:47: Und warum?
00:37:48: Ja und das hilft vielen Anwendern, quasi sag mir doch einfach was denn sinnvoll ist also die Learnings, die Best Practices auch mitzugehen!
00:37:55: Ja und es ist halt... Die Leute haben keine Zeit für grundsätzlich umfassend, sie wollen die Abkürzung.
00:38:00: Sie wollen ganz schnell einen Punkt unsere Microsoft-Tranet-Suite, Einführungssuite.
00:38:05: dieser Kurs dauert keine dreieinhalb Stunden Wenn du ihn am Stück machen würdest, was niemand macht.
00:38:11: Alle machen so zehn Minuten Häppchen Max mit Test und dann bist du in der nächsten Lernerheit.
00:38:16: Und das ist das, was wir glauben, was dieses Problem ein bisschen löst, sie geschärfen Bäume fällt die Leute sind hoch belastet müssen viel hinkriegen sollen aber noch qualifiziert werden.
00:38:25: wie sollen das gleichzeitig gehen?
00:38:27: schon alleine die Workshops sind schon herausfordernd.
00:38:29: wenn wir zu Grundsatzthemen analysieren wollen müssen wir die Leute mal einen halben Tag aus dem Rennen nehmen damit Sie sich mal fokussieren können auf dass.
00:38:37: Aber wenn du dann in einer ähnlichen Form noch in Klassflomen mäßig wie nach Schule auch noch die Trainings machst, das kann sich niemand leisten.
00:38:45: Also vielleicht uns zu bezahlen aber nicht den Ausfall der Mitarbeiter und das war so die Idee das ein bisschen aufzuheben.
00:38:52: Plägt
00:38:52: mal doch nochmal mit euch in die unternehmerische Zukunft oder?
00:38:55: Wenn wir jetzt schon an dem Punkt sind digital haben wir ja jetzt schon reingeguckt.
00:38:57: Ja
00:38:58: genau was uns interessieren würde wo seht ihr euer Unternehmen in fünf Jahren?
00:39:03: Ich sehe das Unternehmen wieder ganz
00:39:04: viel anders.
00:39:06: Oh okay Warum?
00:39:08: Weil wir uns so stark am Markt entwickeln oder an den Kunden.
00:39:12: Wir stehen jetzt nach fünf Jahren und es gibt jetzt gute fünf Jahre, ganz so anders wie wir gestartet sind.
00:39:17: Und auf diesen Prozess zu vertrauen weiß ich.
00:39:19: also wir haben eine Ahnung aber ich weiß dass wir definitiv ganz woanders stehen werden in fünf Jahren.
00:39:24: Da werden auch einige Überraschungen dabei sein und ich glaube dieser Prozess ist gut.
00:39:29: Also natürlich eine Idee zu haben, wo das Ganze hingeht Aber dann schon auch mit Bereitschaft und Gespür sich so ein bisschen auf das einzulassen, was die Kunden wirklich brauchen.
00:39:37: Das hat uns vor die eine oder andere neue Aufgabe gestellt wie jetzt zum Beispiel die Lernplattform für zwei Jahre, die wir dann einfach aufnehmen.
00:39:44: Und dadurch entwickelt sich natürlich so ein Unternehmen weiter.
00:39:47: Also wenn man sich nur anschaut, was gerade im Moment durch diese ganze geopolitische und weltpolitische Lage einen Druck auf den Kessel ist.
00:39:56: in Bezug auf Wir haben keine Alternative für Microsoft.
00:40:00: Alle anderen, die das behaupten, es gäbe schon.
00:40:01: Eine haben keine Ahnung von Microsoft.
00:40:04: Wenn ich glaube, dass das Office-Paket mit einem Libreoffice ersetzt werden kann, dann reden wir über was ganz anderes?
00:40:11: Wir reden nicht von Word und Excel.
00:40:12: Wir reden von integrierten Collaborationplattformen mit Security.
00:40:15: So etwas gibt's leider nicht vergleichbar.
00:40:17: Ich sag bewusst Leider!
00:40:19: Wir sind committed mit Microsoft.
00:40:20: Wir haben die Liebwehr.
00:40:20: Wir arbeiten gerne mit denen weil die auch menschliche Wertesysteme her ganz anders sind wie das, was man in den USA gerade wahrnimmt.
00:40:27: aber ich weiß... Aus Erfahrung, da draußen irgendwo in irgendeiner Garage in Europa hoffentlich vielleicht aber auch in Indien oder Australien sitzt einer.
00:40:36: Der hat die Idee wie er das noch viel geiler hinkriegt.
00:40:39: Dann sind wir die Ersten, die damit
00:40:40: aufspringen.
00:40:41: Wir sind mit keiner Lösung verheiratet sondern wollen für die Organisationen Dinge verbessern.
00:40:46: und wenn es dann ein besseres Produkt gibt... sitzen wir hier alle und haben Lust darauf, das zu erschließen.
00:40:53: Also wirklich auch zu schauen, was ist da drin?
00:40:54: Wie sind die Zusammenhänge?
00:40:55: Wie kriegen wir das technisch gut gegriffen?
00:40:58: Das ist immer wieder so das Geheimnis.
00:41:00: Technik also wirklich auch durchdringend mit dem Anwender zusammenzubringen.
00:41:04: Da kann es sein, dass wir in fünf Jahren mit einem ganz anderen Tool arbeiten als jetzt.
00:41:07: Herzlich willkommen oder nicht!
00:41:11: Und was ganz sicher ist, dass Wir keinen ambitionierten Wachstumsplan haben.
00:41:19: Es geht nicht darum, Umsatzsteigerung oder sonst was zu erzielen.
00:41:23: Wir wollen mit unseren Kunden zusammenarbeiten und dass es uns gut geht.
00:41:30: Das soll das Ziel der Inhalte sein, den nächsten fünf Jahren weiterzumachen.
00:41:34: Ob das jetzt mit zehn Mitarbeiter wie gerade ist?
00:41:37: Oder mit acht?
00:41:40: Entscheidet der Markt, entscheiden die Inhalten nicht ... Marktführer werden.
00:41:48: Deswegen sind wir auch im Wettbewerb sehr zurückhaltend und nicht aggressiv in der Akquise, es gibt gar keine Akquize mehr,
00:41:55: wir machen keinen Vertrieb mehr.
00:41:56: Aber ich höre schon raus, da bin ich jetzt erst kurz erschrocken, weil Kirchenwetterstandort
00:42:00: wird.
00:42:00: Ja ganz klar!
00:42:03: Also da gibt's nichts dran zu ändern.
00:42:06: Vielleicht
00:42:06: gehen wir doch mal ganz am Schluss mit dem Blick auch ein bisschen auf unsere Uhr.
00:42:09: Als abschließende Frage, ich glaube Erfolg ist ja immer so eine Detonationssache.
00:42:12: das kann man jetzt privato beruflich sehen oder auch beides.
00:42:15: was würdet ihr sagen?
00:42:16: Was bedeutet Erfolg für euch?
00:42:18: es kann berufig sein oder auch privat.
00:42:20: Das hat sich auch sehr geändert in den letzten zehn Jahren.
00:42:22: dieses klassische Unternehmerabziehbild dass man so auch mit Status und mit das ist bei uns vorbei.
00:42:29: das haben wir hinter uns Wir haben das ja angedeutet, durch dieses Tal der Tränen.
00:42:35: Durch das wir gegangen sind.
00:42:36: ein paar Jahre hat sich so ganz viel relativiert und für uns ist tatsächlich der Antrieb unseren Job gut zu machen.
00:42:44: also mir bringt einen Kunde der mit uns gemeinsam im Projekt und die sind nicht immer einfach an den Punkt gekommen ist wo er sagt Tim dass wird euch war am Anfang toll dann was anstrengend.
00:42:56: jetzt kann ich mir nicht mehr vorstellen wie vorher arbeiten wie das ohne was wir verändert hatten, überhaupt ging.
00:43:03: Das ist so ein Rinder-Internar-Verweimarsch.
00:43:05: Da werde ich ein paar Zentimeter größer und natürlich freuen wir uns über die bezahlte Rechnung in der Reihenfolge.
00:43:12: Also das muss zurückkommen?
00:43:13: Das glaubt dich immer!
00:43:15: Wir kriegen nicht immer den Laden angezündet aber schon sehr oft bekommen wir diese Rückmeldungen.
00:43:20: Wir merken eigentlich viel früher wo wir es nicht erreichen können also wo wir quasi von nicht in die gleiche Richtung gucken.
00:43:26: deswegen haben wir eigentlich kaum noch Projekte.
00:43:33: Das macht hier allen Spaß.
00:43:34: Und das ist auch für das, warum wir morgens alle gerne rommen und Freude haben in diesen Projekten zu sein.
00:43:40: Ich glaube dass es privat und beruflich sehr nah beieinander ist bei uns.
00:43:44: Meine persönliche Meinung ist Wir sind dann erfolgreich wenn's uns allen gut geht So gesundheitlich als auch im Miteinander und wird daraus auch gut und zufriedenstellend tolle Ergebnisse mit den Kunden hinkriegen.
00:43:57: Wir haben eine wunderbare Zusammenarbeit mit unseren Kunden eigentlich überall, wir haben eine sehr partnerschaftliche vertrauensvolle Zusammenarbeit oft fast freundschaftlich und das fühlt sich sehr gut an.
00:44:10: und da wollen wir auch also dem Weg gehen wir weiter und dass ist für mich Erfolg wenn wir so arbeiten können Keine Gefechtslage haben im emotionalen Sinn, sondern wenn dann inhaltlich da Lösungen bearbeiten dürfen.
00:44:24: Aber das gilt natürlich auch privat.
00:44:28: Wenn es uns gut geht miteinander, wenn wir unsere Kinder auf den Weg bringen können, dass sie sich zu starken Menschen entwickeln können und sie sich wohlfühlen, aus sich schöpfen können alle miteinander und wir es miteinander gut haben.
00:44:42: In der ganz großen Familie bis hin zu Großeltern ist doch ... Was so ein Passes geht?
00:44:46: Absolut.
00:44:47: Vielen, vielen Dank!
00:44:48: Also gut gefühlt haben wir uns tatsächlich auch im Gespräch mit euch und ich möchte mich an der Stelle auch bedanken für die Toileneinblicke.
00:44:54: Einmal privat habt ihr ja ganz schön aus dem Nähkästchen geplaudert wie ihr da somit einander auch als Paar die ganze Sache bestreitet und natürlich auch unternehmerisch.
00:45:02: also danke für diesen Ausblick hier auch wo ihr auch so diese ganze Welt seht und wo es hingehen darf.
00:45:07: Ich denke wir von Regionenblick und Tour drücken euch die Daumen dass er noch viele Funken entfachen können.
00:45:12: für eure Kunden
00:45:15: Danke schön.
00:45:16: Und an euch, die gerade zuhören, Maria und Tim Haas zeigen das echte Zusammenarbeit nicht nur im Team beginnt sondern bei ihnen selbst als Paar- und als Unternehmerpersönlichkeiten.
00:45:27: Danke fürs Zuhören!
00:45:28: Bleibt neugierig bleibt im Austausch und vor allem bleibt miteinander verbunden.
00:45:33: wir hören uns.
00:45:34: Wir hören
00:45:34: uns Tschüss.
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